Britische Passagiermaschine in Ägypten
Die Beinahe-Katastrophe

Ein britisches Passagierflugzeug ist einem Medienbericht zufolge im August nur knapp einem Raketeneinschlag entgangen. Es handelte sich dabei wohl um eine Routine-Übung des ägyptischen Militärs.

LondonEin britisches Passagierflugzeug ist einem Zeitungsbericht zufolge im August beim Landeanflug im ägyptischen Scharm el-Scheich nur knapp einem Raketeneinschlag entgangen. Der Pilot eines Flugs der Tui-Tochter Thomson sei ein Ausweichmanöver geflogen, nachdem er eine auf das Flugzeug zukommende Rakete entdeckt habe, berichtete die „Daily Mail“ am Sonntag. Die Rakete sei bis auf 300 Meter an die Maschine herangekommen.

Die britische Regierung bestätigte den Vorfall, erklärte jedoch, es habe sich nicht um einen absichtlichen Angriff gehandelt. Es sei wahrscheinlich, dass ein Zusammenhang mit Routine-Übungen des ägyptischen Militärs bestehe. In Regierungskreisen hieß es zudem, die Rakete sei nicht so nah an die Maschine herangekommen wie der Zeitungsbericht suggeriere.

Nach dem Absturz eines in Scharm el-Scheich gestarteten russischen Verkehrsflugzeugs stoppte Großbritannien zunächst alle Flüge in den Urlaubsort am Roten Meer. Großbritannien und andere Länder des Westens vermuten, an Bord der Maschine sei eine Bombe explodiert. Am Freitag wurde damit begonnen, die rund 20.000 in Scharm el-Scheich festsitzenden britischen Urlauber auszufliegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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