International
Britische Soldaten sterben durch Rebellenangriff

Drei britische Soldaten sind im Irak durch Rebellenangriffe getöten und weitere verletzt worden.

HB LONDON. Ein irakischer Übersetzer wurde bei dem Zwischenfall südlich von Bagdad ebenfalls getötet, meldeten britische Medien. Den Tod der drei Briten teilte Verteidigungsstaatssekretär Adam Ingram am Donnerstagabend in einer Dringlichkeitserklärung im Unterhaus in London mit.

Die Soldaten gehörten zum Regiment „The Black Watch“, das erst vor kurzem vom Südirak auf einen Stützpunkt südlich von Bagdad verlegt worden waren. Premierminister Tony Blair ließ erklären, seine Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer. Die Zahl der britischen Opfer seit Beginn des Irakkriegs stieg damit auf 73 an.

Nach in London vorliegenden Medienberichten wurden die Soldaten am Mittwoch während einer Militärpatrouille angegriffen. Acht Mitglieder des Konvois wurden verletzt, meldete die Zeitung „Daily Express“ (Freitagsausgabe).

Weitere Einzelheiten über den Zwischenfall wurden offiziell nicht mitgeteilt. Die BBC berichtete jedoch, der Stützpunkt Camp Dogwood etwa 30 Kilometer südlich von Bagdad liege seit Ankunft der Briten unter „ständigem Beschuss“ von sunnitischen Rebellen. Der Stützpunkt und Militärfahrzeuge würden mit Raketen- und Mörserfeuer beschossen.

Die Soldaten des schottischen Regiments waren innerhalb der vergangenen zehn Tage von Basra im Südirak ins Zentrum des Landes verlegt worden. Die US-Regierung hatte London um den Transfer gebeten, um US-Truppen für einen Großangriff auf die Rebellenhochburg Falludscha freizusetzen. Die Verlegung des britischen Kontingents war erst vor zwei Tagen abgeschlossen worden.

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