Britischer Premier ruft verfeindete Gruppen in Irak zur Versöhnung auf
Blair: Saddam vor irakisches Gericht stellen

Der britische Premier Blair hat sich dafür ausgesprochen, Saddam Hussein vor ein irakisches Gericht zu stellen. Er rief zur Versöhnung auf.

HB BERLIN. Der britische Premier Tony Blair hat nach der Festnahme von Saddam Hussein gefordert, den Ex-Diktator vor ein irakisches Gericht zu stellen. Er rief die verfeindeten Gruppen in Irak zur Versöhnung auf. «Wir haben ein gemeinsames Interesse daran, einen gemeinsamen Sieg zu erzielen», sagte er. Die Koalition des Bündnisses benötige einen stabilen Irak, dem es gut gehe. Das irakische Volk wolle in Frieden leben und Wohlstand aufbauen. Dies wollten die Truppen unterstützen. Dem stünden nur einige Terroristen entgegen, doch die müssten nun einsehen, dass sie am Ende seien. Wir kämpfen nicht gegen die Moslems, betonte Blair. Moslems seien vielmehr die Opfer von Saddam Hussein gewesen.

Jetzt sei der Moment des Feierns und der Moment, nach vorne, auf die Versöhnung zu schauen, sagte Blair. Die Truppen hätten mit der Festnahme ihre Professionalität unter Beweis gestellt, so der Premier. Aber er wolle auch den Irakern danken, die an der Festnahme mitgewirkt haben. Nun müssten die Möglichkeiten zum Wohle Iraks ergriffen werden.

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