Brücke nach Bagdad zerstört
US-Militär tötet drei Kinder im Irak

US-Soldaten haben bei einem Angriff auf Rebellen im Irak drei Kinder getötet. Die Truppen hätten mutmaßliche Extremisten beschossen, die nahe der Stadt Falludscha Bomben am Straßenrand platziert hätten, erklärte das Militär. Ein Vorfall dieser Art sei keine Seltenheit, meinen Einheimische.

HB BAGDAD/KIRKUK. Ein Aufständischer sei verletzt worden; der Vorfall werde untersucht. Einheimische sagten, die am Freitag getöteten Kinder seien zwischen sieben und elf Jahre alt gewesen. Das US-Militär gibt selten Stellungnahmen ab, in denen es von Zivilisten berichtet, die durch US-Soldaten getötet wurden. Einheimische sagen seit langem, solche Vorfälle gebe es öfter.

Im Norden des Landes zerstörten Aufständische derweil am Samstag eine Brücke, die die Städte Kirkuk und Erbil mit Bagdad verbindet. Der Polizei zufolge löste die Sprengung ein Verkehrschaos in der Gegend aus. Die Extremisten im Irak nehmen bei Anschlägen immer wieder Brücken ins Visier. Beobachter vermuten mehrere Gründe dafür. Ziel könnte etwa sein, die Bevölkerung zu verunsichern und durch die erzwungenen Umwege zu frustrieren.

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