Bruttoinlandsprodukt
Chinas Regierung befürchtet Überhitzung der Wirtschaft

Angesichts des anhaltend starken Wirtschaftswachstums in China fürchtet die Regierung in Peking eine konjunkturellen Überhitzung. Bisherige bemühungen im eine Entschleunigung des Wachstums konnten dem Trend bisher nicht entgegen wirken.

HB PEKING. „Wenn die hohen Wachstumsraten anhalten, besteht die Möglichkeit einer Überhitzung“, sagte der Sprecher der nationalen Statistikbehörde am Donnerstag im Anschluss an die Veröffentlichung der Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal.

Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 11,1 Prozent gewachsen. Der Anstieg war damit größer als die gesamte Wachstumsquote 2006, die 10,7 Prozent betrug, wie das nationale Statistikamt in Peking am Donnerstag mitteilte. Das rasante Wirtschaftswachstum könnte laut Analysten weitere Maßnahmen der Regierung zur Abkühlung der überhitzten Konjunktur auslösen. Bisherige Schritte in diese Richtung haben offensichtlich noch keine Wirkung gezeigt, wie die jüngsten Statistiken belegen. Weiteren Angaben des Statistikamtes zufolge lag die Inflationsrate im vergangenen Monat bei 3,3 Prozent gegenüber März 2006. Investitionen erhöhten sich um 23,7 Prozent.

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