Budget-Streit schadet gutem Ruf
Schwarzenegger verliert an Beliebtheit

Arnold Schwarzeneggers Beliebtheit als kalifornischer Gouverneur sinkt. Bei einer Umfrage im Mai hatten noch 64 Prozent der Befragten seine Arbeit für gut befunden. Dagegen seien jetzt nur noch 57 Prozent mit dem früheren Hollywoodstar als Gouverneur zufrieden.

HB SACRAMENTO. Die neuesten Zahlen stammen von einer Umfrage des unabhängigen Public Policy Institutes. Der sinkende Beliebtheitsgrad wird unter anderem auf den bitteren Haushaltsstreit zurückgeführt, der zwischen dem Republikaner Schwarzenegger und der demokratischen Mehrheit im Parlament entbrannt ist.

Drei Wochen nach Beginn des neuen Finanzjahres am 1. Juli ist noch keine Einigung in den zähen Budgetverhandlungen in Sicht. In der vergangenen Woche verärgerte Schwarzenegger die demokratischen Abgeordneten, die er als „Girlie Men“ bezeichnete und damit als Weichlinge abstempelte. Prominente Demokraten verurteilten die Bemerkung als sexistisch und homophobisch.

Seinen Ruf als tatkräftiger und erfolgreicher „Gouvernator“ habe nun durch den Budget-Streit Schaden genommen, urteilten Kommentatoren. Doch der Ex-Hollywoodstar kann sich nach der jüngsten Umfrage damit trösten, dass er in seinem Heimatstaat deutlich besser benotet wird als George W. Bush. Nur 40 Prozent der befragten Kalifornier bescheinigten dem amerikanischen Präsidenten, dass er seine Aufgabe gut erfüllt.

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