Bürgerkrieg
EU und UN fordern mehr Hilfen für syrische Zivilisten

Der Bürgerkrieg in Syrien bringt immer mehr Menschen in Not. Die Vereinten Nationen schlagen Alarm, auch die EU will helfen. Nach den USA warnt jetzt auch Großbritannien Syrien vor dem Einsatz von Chemiewaffen.
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New York/BrüsselDie Vereinten Nationen und die EU haben zu mehr Hilfe für die notleidende Zivilbevölkerung Syriens aufgerufen. Über 2,5 Millionen Menschen bräuchten sofortige dringende Hilfe, denn ihnen fehlt es mitten im Bürgerkrieg an Allem: Nahrung, Wasser, Unterkunft oder Medikamente. UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos rief die internationale Gemeinschaft zu mehr finanzieller Hilfe auf. Zuvor hatte die für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissarin Kristalina Georgiewa Kampfpausen gefordert, um die notleidende Zivilbevölkerung zu versorgen.

„Wir haben Probleme, zu notleidenden Menschen durchzukommen, vor allem in Kampfgebieten“, sagte Amos, die vor wenigen Tagen die Lage in Syrien sondiert hatte. „Aber auch die Finanzierung behindert uns“, klagte sie in New York über die fehlenden Gelder für die verschiedenen Hilfsorganisationen. „Wenn wir mehr Mittel hätten, könnten wir mehr Menschen erreichen.“ Neben der mangelnden medizinischen Versorgung machte sich Amos auch Sorgen um die Kinder: „Für Tausende von Kindern wird es einen Ausfall des Unterrichts mit Beginn des neuen Schuljahres im September geben, falls bis dahin keine Lösung zur Unterbringung der Vertriebenen gefunden wird.

EU-Kommissarin Georgiewa schlug vor, die Konfliktparteien zu Kampfpausen zu bewegen. „Die Kämpfe für eine Stunde oder zwei Stunden anzuhalten, damit Verwundete versorgt werden können - das ist bedauerlicherweise noch nicht geschehen“, sagte Georgiewa dem Informationsdienst „dpa Insight EU“ am Mittwoch in Brüssel.

Amos und Georgiewa reagierten auf einen wachsenden Strom von Flüchtlingen. Mindestens 2,5 Millionen Menschen in Syrien benötigten humanitäre Hilfe, mindestens 1,2 Millionen seien Vertriebene im eigenen Land, sagte Georgiewa. „Da Aleppo und Damaskus keine sicheren Gebiete mehr sind, gibt es nur noch außerhalb des Landes Hoffnung auf Sicherheit.“ Dies bedeute, dass im Libanon, in Jordanien und auch in der Türkei immer größere Probleme entstünden. „Hilfe innerhalb Syriens ist wichtig für jene, die im Konflikt gefangen sind, aber sie ist auch wichtig, um Auswirkungen auf die Nachbarländer zu reduzieren“, sagte sie.

In New York wird am Freitag der neue Syrienvermittler von UN und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, zu Gesprächen am Hauptsitz der Vereinten Nationen erwartet. Brahimi werde sich mit Generalsekretär Ban Ki Moon und anderen „hochrangigen Offiziellen“ treffen, sagte ein UN-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa.

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  • WER hilft eigentlich UNS, den EU-Bürgern, wenn es hier politisch und in der Folge wirtschaftlich IMPLODIERT?????

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