Bürgerkrieg in Libyen: Nato prüft Militärschlag

Bürgerkrieg in Libyen
Nato prüft Militärschlag

Die Nato bereitet militärische Maßnahmen gegen Gaddafi vor. Die USA schließen den Einsatz von Bodentruppen nicht aus. Gaddafis Truppen rücken unterdessen auf die wichtige Ölstadt Ras Lanuf vor.
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Ras Lanuf, Washington, Berlin.US-Präsident Barack Obama sagte am Montag, die Nato prüfe bereits militärische Optionen, um auf die Lage in Libyen zu reagieren. Die USA schließen die Entsendung von Bodentruppen nach Libyen nicht aus. Dies stehe aber nicht ganz oben auf der Liste möglicher Maßnahmen, erklärte das US-Präsidialamt am Montag. Eine andere Option wäre die Durchsetzung eines von den Vereinten Nationen (UN) verhängten Waffenembargos. Zu den Optionen gehöre auch die Bewaffnung der Aufständischen.

Ivo Daalder, US-Botschafter der Nato, erklärte, die Alliierten hätten sich auf eine Verlängerung der Awacs-Überwachung des Luftraums von zehn auf 24 Stunden täglich geeinigt. Die Ausweitung ist Teil der Nato-Vorbereitungen auf alle Eventualitäten, bis hin zum militärischen Eingreifen in den Konflikt zwischen Machthaber Muammar al Gaddafi und seinen Gegnern. Die Diskussionen über die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen gehen unterdessen weiter.

Bei den Beratungen, welche Fähigkeiten der Nato Hilfe für Libyen bringen könnten, seien auch weitere Optionen diskutiert worden, sagte Daalder. So seien auch Möglichkeiten besprochen worden, wie die Nato-Schiffe und Flugzeuge im und rund ums Mittelmeer dazu genutzt werden könnten, um Hilfsleistungen zu unterstützen und zu koordinieren.

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  • Ich bin fassungslos. Sie sprechen in Ihrem Kommentar von Rebellen. Das sind doch keine Rebellen. Das ist doch die eigene Bevölkerung, die sich gegen Gaddafi auflehnt. Diese überwiegend jungen Lybier lehnen sich gegen ihren Führer auf, weil Sie lebenswert leben möchten. Und sie brauchen unsere Unterstützung durch die Nato unter dem Mandat der UNO. Es kann doch nicht wahr sein, daß wir zuschauen, wie diese nach Freiheit schreienden Menschen förmlich abgeschlachtet werden. Sie brauchen unsere Hilfe und zwar unverzüglich.

  • Und soll der der Ölpreis sich verdoppeln, damit die Spritsauf-Penner der Regierungen aufwachen

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