Bürgerkrieg in Somalia
Massenflucht aus Mogadischu

In den vergangenen zwei Wochen sind nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR 173 000 Menschen aus der somalischen Hauptstadt Mogadischu geflohen.

HB GENF. Grund seien die anhaltenden schweren Kämpfe zwischen äthiopischen Regierungstruppen und Rebellen, erklärte ein UNHCR-Sprecher am Dienstag in Genf. Rund 90 000 Menschen retteten sich vor den Kämpfen nach Afgooye, rund 30 Kilometer westlich von Mogadischu. Dort leben schon 150 000 Flüchtlinge.

Die Orte in der Umgebung Mogadischus, welche die Notleidenden aufgenommen hätten, seien mit der Lage überfordert. Die Notvorräte für die geflüchteten Menschen gingen zur Neige. In der Umgebung von Afgooye „können die Menschen keinerlei Unterschlupf in Stadtnähe mehr finden“, sagte UNHCR-Sprecher Ron Redmond. „Viele Familien leben einfach unter Bäumen.“ Insgesamt sei die Zahl der Binnenflüchtlinge durch die neuerlichen Kämpfe auf 850 000 angestiegen, hieß es. Seit Februar sind 450 000 Menschen vor der Gewalt geflohen.

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