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Bürgerkrieg in Syrien: Assad setzt weitere Scud-Raketen ein

Der syrische Präsident setzt im Kampf gegen die Rebellen weitere Scud-Raketen ein. Das hat die Nato bestätigt. Die Organisation sieht dies als letzten Akt „eines verzweifelten Regimes vor dem Niedergang“.

Zwei Syrer an einem Krater, der durch eine Scud-Rakete entstanden sein soll. Die Nato hat den Einsatz der Raketen innerhalb Syriens bestätigt. Quelle: AFP
Zwei Syrer an einem Krater, der durch eine Scud-Rakete entstanden sein soll. Die Nato hat den Einsatz der Raketen innerhalb Syriens bestätigt. Quelle: AFP

BrüsselIm Kampf gegen die erstarkenden Aufständischen setzt der syrische Präsident Baschar al-Assad auf den Einsatz von Scud-Raketen. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte am Freitag in Brüssel, das Verteidigungsbündnis könne bestätigen, dass Scud-Raketen innerhalb Syriens abgefeuert wurden. Es handle sich um das Vorgehen „eines verzweifelten Regimes vor dem Niedergang“. Der Einsatz der Kurzstreckenraketen unterstreiche die Notwendigkeit, das an Syrien grenzende Nato-Land Türkei mit Patriot-Flugabwehrsystemen zu schützen. Vor gut einer Woche hatte die Nato erstmals festgestellt, dass die Rebellen mit solchen Geschossen angegriffen wurden.

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Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere geht davon aus, dass sich Assads Herrschaft dem Ende zuneigt. „Es gibt Anzeichen dafür, dass die Opposition bald vor dem militärischen Sieg über das Regime steht“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Samstagausgabe). Es lasse sich nicht ausschließen, dass dann Islamisten die Macht übernähmen. Der Westen habe zwar bei der Einigung der Opposition und bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme geholfen. „Aber da ein militärisches Eingreifen überhaupt nicht zur Debatte steht, bleibt uns jetzt leider nur noch, verbittert zuzuschauen, wie der Bürgerkrieg weitergeht“, erklärte der Minister.

Arabische Welt

Rasmussen betonte, die syrischen Scud-Raketen stellten eine potenzielle Gefahr für die Türkei dar. Wie die USA und die Niederlande schickt auch Deutschland zwei Patriot-Batterien, um die türkische Bevölkerung zu schützen. Dieser Einsatz stößt nicht nur bei der Regierung Syriens, sondern auch im Iran und in Russland auf Kritik. Assad versucht seit März 2011, einen Aufstand gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. In dem daraus entstandenen Bürgerkrieg sind mindestens 40.000 Menschen getötet worden.

 

  • 23.12.2012, 06:22 UhrDschungelmann

    Die Kriegstreiber, auch 'Willige' genannt haben diese disastroesern Verhaeltnisse erst geschaffen. Nun wird rumgejammert. Das dies laengst kein Buergerkrieg mehr ist wird immer klarer. Ein perfides , uebles Spiel der immer gleichen Kriegswilligen auf dem Ruecken der Syrer. Von einem immer wieder behaupteten Volksaufstand kann in Syrien keine Rede sein. Das ist eine glatte Luege.

  • 21.12.2012, 17:49 UhrEnergieelite

    London (Tabnak) - Aus neunundzwanzig Ländern, darunter Saudi-Arabien, Katar und Türkei, werden bewaffnete Kräfte nach Syrien entsandt.

    Die englische Zeitung Independent berichtete über die Entsendung von bewaffneten Elementen aus 29 Ländern, die den Krieg in Syrien anfeuern sollen; einen Krieg der laut dem UN-Menschenrechtsbeauftragten Paulo Sérgio Pinheiro die schiitische Minderheit der sunnitischen Mehrheit gegenüber gestellt hat.
    Independent warnte vor einer Eskalation der Gewalt und vor der Ausweitung des Krieges auf die Nachbarländer.
    Karin Abu Zeid, frühere Generalkommissarin des Flüchtlingshilfswerks UNWRA der Vereinten Nationen, gab nach Untersuchungen bekannt, diese Elemente würden zum größten Teil von den Nachbarländern Syriens, Nordafrika, Europa aber auch den USA nach Syrien entsandt.

    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/214881-29-l%C3%A4nder-schicken-kr%C3%A4fte-nach-syrien

    Was soll Assad denn auch machen ? Diese zt. Gotteskrieger bringen natürlich auch Waffen mit , Moderne Waffen .

  • 21.12.2012, 16:50 UhrThomas-Melber-Stuttgart

    Dann weiß man sicher auch, von wo aus die SCUD abgeschossen wurden und was das Ziel war. Ich bitte höflich um Informationen, Danke.

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