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Bürgerkrieg: Syrien-Gesandter denkt „täglich“ über Rücktritt nach

Lakhdar Brahimi war im Syrien-Konflikt auf Kofi Annan als Sondergesandter der Vereinten Nationen gefolgt. Nun hat aber auch der 79-Jährige offenbar die Hoffnung aufgegeben, heißt es aus seinem Umfeld.

Lakhdar Brahimi folgte auf Kofi Annan als Sondergesandter für die UN. Quelle: dpa
Lakhdar Brahimi folgte auf Kofi Annan als Sondergesandter für die UN. Quelle: dpa

New YorkDer Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi erwägt nach Angaben aus seinem Umfeld offenbar einen baldigen Rücktritt. Brahimi denkt über einen Rücktritt vom Amt des Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga für Syrien nach, wie ein ranghoher Mitarbeiter des Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP sagte. Vor Brahimis Rückkehr nach Kairo Mitte Mai sei aber keine Entscheidung zu erwarten, fügte der Mitarbeiter hinzu.

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UN-Sprecher Martin Nesirky bestätigte ein Treffen von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit den Botschaftern der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat. Dabei sei es um die „diplomatischen Bemühungen um eine Beendigung des Konflikts“ in Syrien gegangen, sagte Nesirky.

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US-Präsident Barack Obama prüft nun doch, ob es Sinn macht, Waffen an die syrische Opposition zu liefern. Das sagte Verteidigungsminister Chuck Hagel. In Syrien gab es unterdessen ein Massaker mit mindestens 50 Toten.

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Keine Angaben wollte er zu möglichen Rücktrittssignalen Brahimis an den Sicherheitsrat machen. Dagegen sagte der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant, bei dem Treffen sei es auch um die Zukunft Brahimis gegangen.

Der 79-jährige Algerier Brahimi war erst im August vergangenen Jahres zum Syrien-Sonderbeauftragten ernannt worden, nachdem der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan von dem Posten zurückgetreten war. Angesichts der festgefahrenen Lage in Syrien denke Brahimi jedoch „täglich“ an Rücktritt, sagte sein Mitarbeiter AFP.

Arabische Welt

Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien im März 2011 wurden nach Angaben der UNO in dem Land mindestens 70.000 Menschen getötet. Eine politische Lösung ist nicht zuletzt aufgrund der Differenzen im UN-Sicherheitsrat nicht in Sicht.

Während der Westen die gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kämpfenden Rebellen unterstützt, stärkt Russland als einziger Verbündeter Syriens von internationalem Gewicht der Assad-Regierung weiter den Rücken.

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