Bulgarischer Präsident telefoniert mit Bush
Bulgarien belässt Truppen im Irak

Die bulgarische Regierung hält trotz der Entführung zweier Landsleute an der Truppenstationierung im Irak fest. Die Gekidnappten befinden sich vermutlich in der Gewalt von Anhängern des Extremisten Zarqawi.

HB BERLIN. Bulgarien wird seine Truppen im Irak belassen. Der bulgarische Präsident Georgi Parwanow habe US-Präsident George W. Bush versichert, er wolle trotz der Todesdrohung gegen zwei entführte Landsleute keine Soldaten abziehen, wie das Weiße Haus mitteilte. Die beiden Politiker telefonierten demnach am Samstag über die Situation im Irak.

Anhänger des mutmaßlichen Terroristenführers Abu Mussab al Zarqawi haben gedroht, die beiden entführten Bulgaren zu töten, wenn die US-Streitkräfte nicht alle irakischen Häftlinge freilassen.

Die Regierung in Sofia hat unter polnischem Kommando eine 480 Mann starke Truppe in der Stadt Kerbela stationiert.

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