Bundesaußenminister Fischer in Peking
Chancen für alternative Energien in China

Deutsche Unternehmen haben in China nach den Worten von Bundesaußenminister Joschkla Fischer große Chancen im Bereich erneuerbarer Energien. Grund dafür seien das rasante Wirtschaftswachstum und der steigende Energiebedarf des Landes.

HB PEKING. Die deutsche Wirtschaft sei bei alternativen Energien in Technologie, Entwicklung und Produktion weltweit führend, sagte Fischer am Freitag vor deutschen Wirtschaftsvertretern in Peking. China hatte bei der Bonner Weltkonferenz für erneuerbare Energien Anfang Juni angekündigt, bis zum Jahr 2010 zehn Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugen zu wollen.

Fischer wollte im Anschluss in der Stadt Jinan in der Provinz Shandong, rund 200 Kilometer von Peking entfernt, eine deutsch-chinesische Sonnenkollektoren-Produktion eröffnen. Das Joint Venture Shandong Linuo Paradigma hat nach Unternehmensangaben die weltweit größte Kapazität für die Herstellung von Sonnenkollektoren.

China ist schon jetzt der weltweit größte Solarmarkt. Insgesamt sind in China rund 60 Millionen Quadratmeter Sonnenkollektorenfläche installiert. Das entspricht der Leistung von drei Kernkraftwerken und spart jährlich den Verbrauch von rund 3 Milliarden Liter Heizöl.

Fischer befindet sich auf einer zehntägigen Süd- und Asienreise, auf der er von einer Delegation mittelständischer Unternehmer begleitet wird. Von China wollte er am Abend weiter nach Bangladesch fliegen.

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