Bundesregierung
Winterhilfe in der Ukraine eingetroffen

Mehr als 100 Lastwagen aus Deutschland mit Heizgeräten, Generatoren, Decken, Wohncontainern und Winterkleidung sind in der Ukraine eingetroffen. Kurz hinter der Grenze kam es zu einem Zwischenfall.
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Berlin/JagodynEin Konvoi mit deutschen Hilfsgütern ist in der Ukraine eingetroffen. Die 112 Lastwagen überquerten am Dienstag die polnisch-ukrainische Grenze bei Jagodyn. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesentwicklungsministeriums vor Ort. Die Lastwagen sind unter anderem mit Heizgeräten, Generatoren, Decken, Wohncontainern und Winterkleidung beladen.

Etwa 15 Kilometer hinter der Grenze kam es nach dpa-Informationen zu einem Auffahrunfall in der Lastwagen-Kolonne. Dabei erlitten zwei Fahrer leichte Prellungen. Fünf Lastwagen konnten nicht mehr weiterfahren. Neue Fahrzeuge wurden zur Unfallstelle geschickt.

Die Hilfsgüter für die Vertriebenen werden zunächst unweit von Kiew zwischengelagert. In den kommenden Tagen sollen sie dann durch lokal gekaufte Produkte ergänzt werden. Anschließend wird die Hilfe mit rund 200 ukrainischen Lastwagen nach Charkow, Slawjansk, Mariupol, Saporoschje und Dnjepropetrowsk im Osten des Landes gebracht. Die ukrainische Regierung zuvor sehr detailliert mitgeteilt, welche Baumaterialien und Hilfsgüter im Osten gebraucht werden.

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will einen Teil der Lieferung am Dienstag kommender Woche in Charkow selbst übergeben. Er erklärte: „Wir wollen damit ein Zeichen der Solidarität setzen.“ Deutschland leiste einen Beitrag dazu, eine winterfeste Infrastruktur für notleidende ukrainische Familien zu schaffen.

Die ausschließlich aus Bundesmitteln finanzierten Hilfsgüter haben insgesamt einen Wert von rund zehn Millionen Euro. An der Organisation der Hilfe waren auch das Auswärtige Amt und das Technische Hilfswerk (THW) beteiligt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bundesregierung: Winterhilfe in der Ukraine eingetroffen"

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  • 10 Millionen auf 100 LKWs = 100.000,- Euro pro LKW

    was sind das für Hilfsgüter??? Goldbarren???

  • „Wir wollen damit ein Zeichen der Solidarität setzen.“

    Erst das Land in,s Unglück stürzen und dann solche Sprüche ablassen. Ekelhaft!

  • Eine Recherche wer diese Hilfsmittel bekommt wäre schön. Sollte es tatsächlich so sein wie ich auf einer anderen Seite gelesen habe, dass sie lediglich den Menschen in den von Kiew kontrollierten Gebieten zu Gute kommen, wäre das unfassbar.

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