Bundeswehr
Zwei Soldaten sterben bei Hubschrauberabsturz in Mali

Bei dem Absturz eines Bundeswehrhubschraubers in Mali sind beide Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Nun steht die Frage nach der Ursache im Mittelpunkt. Erste Erkenntnisse deuten auf technisches Versagen hin.
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BerlinNach dem Tod von zwei Bundeswehrsoldaten beim Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers in Mali steht die Frage nach der Ursache im Mittelpunkt. Ein Expertenteam der Bundeswehr sei am Donnerstag in Gao, um unter anderem den Flugschreiber auszuwerten, sagte der Stellvertreter des Generalinspekteurs, Vizeadmiral Joachim Rühle. Der Routine-Flugbetrieb der Tiger werde bis auf Weiteres ausgesetzt. Hinweise auf Fremdeinwirkung lägen bisher nicht vor. Laut einer Mitteilung der Friedensmission der Vereinten Nationen Minusma deuteten erste Erkenntnisse auf technisches Versagen als Ursache hin.

Ein technisches Versagen könnte auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen unter Druck setzen. Die CDU-Politikerin hatte in ihrer Amtszeit immer wieder die Bedeutung guter Ausrüstung der Soldaten im Einsatz betont.

Der Hubschrauber war am Mittwochnachmittag 70 km nördlich von Gao abgestürzt und ausgebrannt. Der Pilot eines zweiten Tigers, der unmittelbar hinter der Unglücksmaschine flog, berichtete nach Informationen des „Spiegel“, der Tiger sei „urplötzlich und ohne einen Notruf mit der Nase nach vorne abgekippt und dann sofort im Sturzflug zu Boden gegangen“.

Es sind die ersten Todesfälle von Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz seit 2015. Mali gilt seit längerem als der derzeit gefährlichste Einsatz der Truppe. Bislang waren die deutschen Soldaten dort aber verschont geblieben. An der Mission beteiligen sich derzeit 875 Bundeswehr-Soldaten. Die Truppe ist in der ehemaligen Rebellenhochburg Gao stationiert.

UN-Generalsekretär António Guterres übermittelte dem neuen deutschen UN-Botschafter Christoph Heusgen in New York sein Beileid. Zugleich dankte er Deutschland für das Engagement in den UN-Friedensmissionen.

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Immer wieder Probleme mit dem Tiger

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  • Macron fordert von Deutschland stärkeres Engagement in Mali
    In Mali gibt es auch Probleme mit den TÜV, die Fahrzeuge dürfen ohne Hauptuntersuchung nicht fahren. Hi Hi

  • Die Bundeswehr hat in Mali einen Hubschrauber verloren ! Jetzt hat sie auch die Pflicht , dort nach der Ursache zu suchen . Dazu braucht sie zusätzliches Schutzpersonal .

  • wer ggf. die "Betroffenheitsrede" der Frau vdL gehört hat, kann sich nur mit Grausen abwenden.

    Das es wahrscheinlich "techn. Versagen" war, sagt viel über den Zustand der Bundeswehr aus.

    Materialknappheit, Ausrüstungsmängel, uvm. - seit ewigen Zeiten das gleiche Lied.....

    Aber für die Ministerin vdL und die Rautenkanzlerin sind eben andere Dinge wie eine "korrekte Gesinnung", Unisex-Toiletten, eine "bunte Truppe", Uniformen f. Schwangere und ähnlicher Blödsinn "wichtiger".

    Die grundsätzliche Frage, ob deutsche Soldaten in Mali (oder sonstwo) im Einsatz sein müssen, bleibt da ganz zurückgestellt.

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