Bush behält sich weitere Schritte vor
US-Wirtschaftssanktionen gegen Syrien

Bereits während des Irak-Krieges im vergangenen Jahr übte die US-Regierung - zumindest verbal - Druck auf die syrische Führung aus. Am Dienstag hat US-Präsident George W. Bush nun Wirtschaftssanktionen gegen Syrien verhängt.

HB WASHINGTON. Ein US-Abgeordneter teilte dazu in Washington mit, die Sanktionen umfassten unter anderem ein rigoroses Exportverbot und eine Beschränkung der Bankbeziehungen.

Die Maßnahme war in der von konservativen Parlamentariern vorbereiteten Gesetzesvorlage damit begründet worden, Syrien unterstütze den Terrorismus und tue zu wenig, um das Einsickern von Extremisten ins Nachbarland Irak zu unterbinden.

Den Angaben zufolge werden durch die Verschärfung bereits bestehender Wirtschaftsbeschränkungen nun sämtliche Exporte der USA nach Syrien - bis auf humanitäre Güter wie Medikamente und Lebensmittel - untersagt. Außerdem sollten die Anlagen bestimmter syrischer Personen und Institutionen eingefroren werden. Zudem werde das Bankengeschäft eingeschränkt. Bush habe sich weitere Schritte vorbehalten, hieß es.

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