Der Besuch von Bush ist von massiven Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Mehr als 14 000 Polizisten und Sicherheitskräfte sind nach offiziellen Angaben im Einsatz. In Jerusalem wurden ganze Straßenzüge gesperrt.
Die Bush-Visite wird von Demonstrationen in den Palästinensergebieten anlässlich des 60. Jahrestages der „Nakba“ (Katastrophe) überschattet. So nennen die Palästinenser die Gründung Israels wegen der Flucht und Vertreibung.
US-Sicherheitsberater Stephen Hadley sagte während des Fluges nach Tel Aviv, dass die Gründung Israels ein großartiges Ereignis sei, die USA aber auch die daraus resultierenden Härten für viele Palästinenser anerkennen.
An mehreren Straßensperren im Westjordanland kam es zu Zusammenstößen hunderter Palästinenser mit israelischen Soldaten.
Auf einer Konferenz im Gazastreifen bekräftige der Hamas-Führer Mahmud Sahar, dass seine Organisation Israel nie anerkennen werde. „Israel wird eines Tages verschwinden, und die Palästinenser werden bleiben, um all das besetzte Land zu befreien“, sagte Sahar.


