Bush-Besuch
Schröder bittet um Verständnis für Verkehrschaos

Die Sicherheitsvorkehrungen für den Besuch des US-Präsidenten Georg W. Bush haben am Mittwochmorgen im gesamten Rhein-Main-Gebiet zu Verkehrsbehinderungen geführt. Nach Angaben von Autofahrern stockte der Verkehr vor allem rings um Mainz und Wiesbaden. Die zeitweise gesperrten Autobahnen wurden nach den Warnungen der Vortage von den meisten Fahrern freiwillig gemieden.

HB WIESBADEN. Bundeskanzler Gerhard Schröder bat die Menschen im Rhein- Main-Gebiet indes um Verständnis für die umfangreichen Sperrungen und Sicherheitsmaßnahmen. „Wenn man den amerikanischen Präsidenten zu Gast hat, dann muss man um die Sensibilitäten in Bezug auf Sicherheit, die die Amerikaner haben wissen“, sagte er am Mittwoch in der ARD. Bush sei ein „gern gesehener Gast“, und er habe deswegen die Bitte, „die Beschränkungen, die es ansonsten nicht gibt, zu akzeptieren“.

Selbst für Frühstarter gestaltete sich die morgendliche Anreise zum Arbeitsplatz oft zur ungewollten Rundreise. Sehr viel früher als angekündigt waren die Autobahnen zwischen Mainz, Frankfurter Flughafen und Wiesbaden zu einem großen Einbahnstraßen-Kreisverkehr umfunktioniert worden. Viele scheuten den Umweg und suchten auf kleinen Nebenstraßen nach Alternativen. Lange Autoschlagen zwängten sich durch verkehrsberuhigte Straßen kleiner Orte.

Doch nicht nur für Autofahrer bringt der Bush-Besuch Behinderungen mit sich. Auch Flug- und Bahnverkehr sind betroffen. Möglich sind auch Probleme bei der Handy-Nutzung im Gebiet um Mainz, da die Netze auf Anfrage der US-Sicherheitskräfte gesperrt werden könnten.

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