Bush ist sich des Problems bewusst
Chirac mit US-Haushaltsdefizit unzufrieden

Nach den Worten des französischen Präsidenten Jacques Chirac lasten das hohe amerikanische Haushaltsdefizit und die Ölpreise auf den rosigen Weltwirtschaftsaussichten.

HB SEA ISLAND. Er habe das Defizit in der ersten Gesprächsrunde der G8-Staats- und Regierungschefs auf Sea Island vor der amerikanischen Ostküste zur Sprache gebracht, sagte Chirac am Mittwoch in der Mittagspause. US-Präsident George W. Bush sei sich des Problems bewusst.

Bush hatte die Gesprächsrunde nach US-Angaben mit einer optimistischen Einschätzung der Weltkonjunktur eröffnet. Angesichts weiterhin enttäuschender Wachstumsraten in der Euro-Zone wollte er die europäischen Partner zu weiteren Reformen vor allem auf dem Arbeitsmarkt sowie bei den Renten- und Gesundheitskassen mahnen.

Chirac setzte sich gleichzeitig dafür ein, dass die G8-Staaten den Dialog mit anderen aufstrebenden Ländern wie China, Indien, Brasilien und Südafrika stärken. Diese entwickelten sich rasant zu wichtigen Akteuren der Weltwirtschaft. Wichtige Themen seien etwa soziale und Umwelt-Aspekte des weltweiten Wirtschaftswachstums. Unternehmen, die entsprechende Regeln verletzten, müssten mit Sanktionen belegt werden, forderte Chirac.

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