Bush soll Strafmaßnahmen ohne Verzug umsetzen
US-Politiker halten Anschlag in Syrien für "inszeniert"

Der Bombenanschlag im Diplomatenviertel von Damaskus war nach Ansicht von US-Abgeordneten von der syrischen Führung “inszeniert“, um den geplanten US-Sanktionen wegen angeblicher Unterstützung des Terrorismus zu entgehen.

HB WASHINGTON. Der demokratische Abgeordnete Eliot Engel aus New York und die Republikanerin Ileana Ros-Lehtinen aus Florida forderten US-Präsident George W. Bush am Mittwoch auf, die beschlossenen Strafmaßnahmen gegen Syrien ohne Verzug umzusetzen.

Der Anschlag am Dienstagabend sei nur „ein weiteres politisches Manöver des syrischen Regimes“, um den Sanktionen zu entgehen, erklärte Ros-Lehtinen. Ihr Kollege Engel betonte, Syrien könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass es seit Jahren Terrorismus unterstütze.

Bei einem Schusswechsel nach dem Anschlag waren nach offiziellen syrischen Angaben am späten Dienstagabend zwei der vier Attentäter sowie eine Passantin und ein Polizist getötet worden. Der US-Kongress hatte im November 2003 wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen gegen das Land gebilligt. Washington wirft Damaskus unter anderem vor, mehrere als terroristisch eingestufte politische Gruppen zu unterstützen und “Terroristen“ zur Bekämpfung der US-geführten Truppen nach Irak einreisen zu lassen.

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