Bush: Streitkräfte werden erst abgezogen, wenn sich das Land selbst verteidigen kann.
US-Truppen bleiben auch nach 1. Juli in Irak

US-Präsident Bush ist Äußerungen seines Außenministers entgegengetreten, wonach sich die USA aus Irak zurückzögen, sollte dies die neue irakische Regierung wünschen.

HB BERLIN. Die US-Truppen bleiben nach den Worten von Präsident George W. Bush auch nach Übergabe der Souveränität an die Iraker am 30. Juni in Irak. Bush betonte in seiner wöchentlichen Radioansprache, die US-Streitkräfte würden erst aus Irak abgezogen, wenn sich das Land selbst verteidigen könne.

Zuvor hatten sowohl der amerikanische Zivilverwalter in Irak, Paul Bremer, als auch Außenminister Colin Powell erklärt, die Truppen würden abgezogen, falls die Übergangsregierung, die am 1. Juli die Regierungsverantwortung übernehmen soll, dies wünsche.

Bush widersprach diesen Äußerungen. Er sagte, die entscheidende Aufgabe des US-Militärs sei es, die Sicherheit in Irak zu gewährleisten. Dies werde am 1. Juli und danach weitergehen.

Ende Juni soll die Übergabe der Souveränität an die Iraker erfolgen.

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