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Bye, bye Hillary: Die US-Außenministerin kehrt der Politik den Rücken

Nach 20 Jahren als First Lady, Senatorin, Präsidentschaftsbewerberin und Ministerin will sich US-Außenministerin Hillary Clinton langsam aus der Politik zurückziehen. Eine Rückkehr ist aber nicht ganz ausgeschlossen.

US-Außenministerin Hillary Clinton Quelle: AFP
US-Außenministerin Hillary Clinton Quelle: AFP

Washington US-Außenministerin Hillary Clinton ist entschlossen, nach 20 Jahren das „Hochseil der amerikanischen Politik“ zu verlassen. Clinton erteilte am Donnerstag vor Mitarbeitern ihres Ministeriums in Washington Spekulationen eine Absage, sie werde im Fall eines Wahlsiegs von Präsident Barack Obama möglicherweise doch im Amt bleiben. „Ich habe deutlich gemacht, dass ich so lange bleiben werde, bis der Präsident jemanden nominiert hat und der Übergang stattfinden kann“, sagte Clinton. Sie wolle herausfinden, wie erschöpft sie tatsächlich sei nach 20 Jahren als First Lady, Senatorin, Präsidentschaftsbewerberin und Ministerin.

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Allerdings schien sich eine Rückkehr nicht ganz auszuschließen. Unter dem Gelächter der Mitarbeiter erklärte Clinton: „Das sagen alle, wenn sie diese Jobs verlassen.“

USA

Als Außenministerin darf Clinton sich nicht in den Wahlkampf einschalten. Sie erklärte, es fühle sich ein wenig merkwürdig an, dieses Mal nicht dabei zu sein. Aber sie genieße es auch, nicht Teil des Rummels zu sein, und habe sich noch keine Debatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber angesehen.

Der Wahlkampf vor der Präsidentenwahl im November werde wohl viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, die normalerweise auf außenpolitische Themen gerichtet sei, sagte die Ministerin weiter. Dies habe möglicherweise jedoch auch sein Gutes: „Die gute Nachricht ist, dass wir vielleicht sogar mehr schaffen, wenn sie nicht auf uns achten.“

Bereits in der Vergangenheit hatte Clinton klargemacht, dass sie die Führung des State Departments nach einer Amtszeit aufgeben wolle. Clinton hatte 2008 den Kampf um die Präsidentschaftskandidatur gegen Obama verloren. Nach seinem Wahlsieg ernannte Obama sie zu seiner Chefdiplomatin. Zuvor war sie Senatorin, bis 2001 war sie mit Ehemann Bill Clinton acht Jahre lang im Weißen Haus.

  • 27.01.2012, 15:34 UhrAnonymer Benutzer: Sven

    Das glaube ich erst wenn sie weg ist....

  • 27.01.2012, 14:19 UhrAnonymer Benutzer: Helveticus

    Die kluge Frau denkt an sich selbst zuerst.

    Sie will sich rechtzeitig zurückziehen und spricht bei den Präsidentschaftswahlen deutlich von einem Rummel, was es ja auch in einer demokratischen Diktatur immer ist.

    Dafür sollen denn andere geradestehen.

  • 27.01.2012, 14:19 UhrAnonymer Benutzer: Helveticus

    Die kluge Frau denkt an sich selbst zuerst.

    Sie will sich rechtzeitig zurückziehen und spricht bei den Präsidentschaftswahlen deutlich von einem Rummel, was es ja auch in einer demokratischen Diktatur immer ist.

    Dafür sollen denn andere geradestehen.

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