Chat mit Obama
US-Präsident antwortet auf Twitter-Fragen

Nach Facebook und Youtube umarmt US-Präsident Barack Obama nun auch Twitter. Der Präsident stand bei bei einem virtuellen Townhall-Meeting vor der Twitter Gemeinde Rede und Antwort.
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WashingtonAls Ikone von „Social Media“ organisierte Barack Obama 2007 und 2008 seinen Präsidentschaftswahlkampf – und gewann. Zahllose Unterstützer zeigten ihre Sympathien für den früheren Senator aus Illinois mit Hilfe des Internets.

Das brachte Obama nicht nur Popularität sondern auch eine Menge Geld. Diese Erfolgsgeschichte schrieb er heute fort, als der US-Präsident sich in einem virtuellen Townhall-Meeting der Twitter-Gemeinde stellte.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter hat Obama sich den Fragen von Bürgern zur Wirtschaftslage gestellt. Ausgewählt wurden die Fragen aus mehreren tausend Einsendungen, darunter auch eine vom Präsidenten des Repräsentantenhauses, John Boehner. „Wo sind die Jobs?“, wollte der republikanische Politiker wissen. Obama nannte die Frage „etwas verzerrt“ und sagte, es entstünden neue Arbeitsplätze, wenn auch nicht so rasch wie nötig.

Die Twitter-Nutzer mussten ihre Fragen auf die vorgeschriebenen 140 Zeichen beschränken. Für Obama galt diese Vorgabe nicht, seine Antworten wurden anschließend aber entsprechend gekürzt.

Obama, der ähnliche Veranstaltungen in diesem Jahr bereits auf Youtube und Facebook abgehalten hat, scheint damit vor allem kostenlos Werbung für die Social Media-Giganten zu machen – meint zumindest die „Washington Post“.

Twitter spielt in der US-Regierung durchaus eine sichtbare Rolle. So hat einer der Gründer des Kurzmitteilungsdienstes, Jack Dorsey, das Außenministerium dabei beraten, wie der Service im Kampf gegen Unterdrückerregime eingesetzt werden kann. Twitter-Chef Dick Costolo berät Obama direkt in Fragen der Telekommunikation. Und vor einem Jahr wechselte eine hohe Beamtin aus dem Außenministerium als Vizepräsidentin für globale Politik – zu Twitter.

Dorsey ist es auch, der heute die Veranstaltung aus dem East Room des Weißen Hauses moderierte. Er und sein Team haben aus den Tausenden von eingereichten Fragen vorsortiert und auch während des Events eine Auswahl getroffen. Fragen, die nicht angemessen erscheinen, wurden schon vorher abgeblockt. Einreichen ließen sich seit Tagen die Fragen unter AskObama.

Obamas Auftritte bei Facebook und Youtube hatten keinen neuen Erkenntnisgewinn gebracht. Doch dass sie stattfinden zeigt, wie stark die neuen Kommunikationswege inzwischen geworden sind. Die Nutzer von Facebook und Twitter gelten als jung und politisch aktiv, ergab eine Untersuchung der Meinungsforscher von Pew – und ihre Zahl wächst stetig. Und alleine damit sind sie für die Politik schon höchst attraktiv.

Markus Ziener ist Korrespondent in Washington.
Markus Ziener
Handelsblatt / Korrespondent
Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • EASTERN EUROPE TODAY !!! http://sloveniatoday.blogspot.com or http://easterneuropetoday.wordpress.com/ OR COMMUNIST GENOCIDE IN "SLOVENIA" WHERE GERMANS(also Croatians in Croatia) ARE GETTING WIPED OUT TODAY IN 2011 UNDER RUSSIAN FLAG AND GREATER BYZANTINE SERBIAN(new Yugoslavia) AGENDA 66 YEARS AFTER WWII OR 20 YEARS SINCE THEIR "INDEPENDENCE"(independence on paper only). Is Merkel truly great diplomat or is simply trading our lives behind our backs with worst enemies !!? Visit also DICTATOR OBAMA = STALIN = BUSH or USA = SOVIET UNION http://avsecbostjan.blogspot.com/ or http://avsecbostjan.wordpress.com/ ...TO LEARN WHO, HOW, AND WHY RUINED YOU…FROM 911 TO WHITE AMERICAN REFUGEES IN EXILE SEEKING ASYLUM RIGHT NOW !!! TIME TO DETERMINE WHOSE INDEPENDENCE/AMERICA, WE CELEBRATE TODAY(who want to erase us and denies us the right to exist) !!!

  • Ja, richtig gut geeignet für den Dummenfang. Warum macht Merkel das nicht nach? Und Steinbrück? Und der grüne Fischer, "Schwester" Künast? (Schäuble wird sich hüten)...

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