Chavez-Sieg bestätigt
Beobachter sehen keinen Betrug bei Referendum in Venezuela

Internationale Beobachter haben den Sieg von Venezuelas Präsidenten Chavez bei der Volksabstimmung bestätigt. An der Überprüfung der Abstimmung war auch der frühere US-Präsident Jimmy Carter beteiligt.

HB BERLIN. In Venezuela hat die Überprüfung der Volksabstimmung über eine Abwahl von Präsident Hugo Chavez keine Hinweise auf Betrug ergeben. Die Stichproben stimmten mit dem Ergebnis der nationalen Wahlkommission überein, damit sei der Sieg von Chavez bestätigt, teilte ein Verantwortlicher des Nationalen Wahlrats am Samstag in Caracas mit.

An der Stichprobe hatte sich auch das Carter Center aus Atlanta beteiligt, die Stiftung des früheren US-Präsidenten Jimmy Carter. Untersucht wurden Urnen aus 150 Wahllokalen. Die Behörden verglichen die ausgedruckten Wahlzettel mit den Datenspeichern der eingesetzten Touchscreen-Geräte.

Die Opposition, die nicht an der Überprüfung teilnahem, hatte dem linksnationalen Staatschef Betrug vorgeworfen, nachdem er das Referendum über seinen Verbleib im Amt am vergangenen Sonntag mit fast 60 Prozent der Stimmen gewonnen hatte. Daraufhin hatten sich die venezolanischen Behörden bereit erklärt, im Beisein von Regierungsvertretern und internationalen Beobachtern die Unterlagen von 150 zufällig ausgesuchten Wahllokalen erneut zu überprüfen.

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