Chemiewaffeninspekteure
Inspektoren in Syrien machen Fortschritte

Seit Dienstag ist das Chemiewaffen-Expertenteam der OPCW und Uno in Syrien unterwegs. Das Team hofft jetzt auf weitere Besuche von relevanten Orten. Die Uno spricht bereits von „vielversprechenden ersten Erfolgen“.

New YorkDas Chemiewaffen-Expertenteam in Syrien macht nach Angaben der Vereinten Nationen bei seiner Mission gute Fortschritte. Am Donnerstag habe sich das Team mit syrischen Behördenvertretern getroffen, teilten die UN in New York mit. Dabei seien „vielversprechende erste Erfolge“ erzielt worden, hieß es.

Auch von der syrischen Regierung übergebene Dokumente versprächen Fortschritte. „Weitere Analysen, besonders von technischen Darstellungen, sind allerdings nötig und einige Fragen bleiben bislang noch unbeantwortet.“ Innerhalb der kommenden Woche hoffe das Team, verschiedene relevante Orte besuchen zu können.

Das aus 19 Inspekteuren der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) und 14 UN-Mitarbeitern bestehende Team war am Dienstag nach Syrien eingereist. Sie sollen den angeblichen Einsatz von Giftgas an mehreren Orten untersuchen und die Sicherstellung und Vernichtung der syrischen Chemiewaffen vorbereiten. Bei einer vorherigen Mission hatte das Team unter der Leitung des Schweden Åke Sellström nachgewiesen, dass am 21. August in der Nähe von Damaskus Giftgas eingesetzt worden war.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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