Cheney und Bush wollen nicht antreten
Rice schließt Kandidatur im Jahr 2008 nicht aus

Condoleezza Rice will sich im Moment eine Kandidatur als Präsidentin noch nicht vorstellen können. Sie schließt es aber auch nicht aus.

HB BERLIN. US-Außenministerin Condoleezza Rice hat sich zu einer möglichen Kandidatur für das Amt des Präsidenten zweideutig geäußert. Der Zeitung «Washington Times» sagte sie in einem Interview, sie könne sich eine Kandidatur derzeit nicht vorstellen. «Ich wollte niemals für irgendetwas kandidieren», sagte Rice. «Ich wollte nicht einmal in meiner Schulklasse irgendetwas werden. Ich will nur eine gute Außenministerin sein und ich arbeite hart dafür.»

Auf die Nachfrage, ob sie eine Nominierung denn ausschlagen würde, sagte Rice: «Ich kann es mir einfach derzeit nicht vorstellen.» Damit antwortete Rice indirekt auf Spekulationen innerhalb der Republikanischen Partei, in der führende Vertreter die Außenministerin als potenzielle Gegenkandidatin für Hillary Clinton ins Gespräch gebracht hatten.

Zwei populäre republikanische Politiker, Dick Cheney und Jeb Bush, haben bereits definitiv abgesagt. Im Gespräch sind zudem der Gouverneur von Arizona, John McCain und der frühere Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani. US-Präsident George W. Bush selbst darf im Jahr 2008 nicht mehr antreten. Er hat dann die maximale Amtszeit von zwei Legislaturperioden erreicht.

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