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China auf der Weltbühne: Nichts geht mehr ohne Asiens Großmacht

In der Krise gilt China mit seinem starken Wachstum als Hoffnungsträger für die Weltwirtschaft. Seine Bedeutung wächst nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch. Die Abhängigkeiten nehmen zu.

Neujahrsfeier in Peking: Die Abhängigkeit von China wächst. Quelle: dpa
Neujahrsfeier in Peking: Die Abhängigkeit von China wächst. Quelle: dpa

PekingIn der globalen Wirtschaftskrise hat China sein Gewicht auf der Weltbühne stetig ausbauen können. Das starke Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft ist ein wichtiger Motor für die schwächelnde Weltkonjunktur. Die schuldengeplagten europäischen Staaten und die Architekten des Euro-Rettungsschirmes buhlen um die Milliarden, die China in seinen weltgrößten Devisenreserven angehäuft hat. So wird auch Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag und Freitag in Peking nicht nur um Vertrauen in Europa, sondern auch um mehr chinesische Investitionen in Deutschland werben.

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Der asiatischen Großmacht fällt zudem immer mehr politische Verantwortung zu. Keine Krise, in der es nicht auf die Kooperation mit China ankommt: Sei es der Atomstreit mit dem Iran und der Ölboykott, die Nuklearwaffen Nordkoreas, oder der Umgang mit dem repressiven Regime in Syrien. Merkel sieht zwar „unterschiedliche Meinungen“ mit China, wie zum Beispiel bei den Sanktionen gegen Teheran, aber auch „gemeinsame außenpolitische Interessen“. Als nicht-ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat in diesem Jahr will Deutschland eng mit der Veto-Macht kooperieren.

Im Rahmen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) und in den internationalen Finanzgremien ist China ebenfalls zum gewichtigen Gesprächspartner aufgestiegen. Der Chef-Ökonom der Weltbank ist ein Chinese, ebenso der Vizepräsident des internationalen Währungsfonds (IWF). Mit dem Zuwachs seiner Stimmrechte hat sich China zum drittstärksten Mitglied im Währungsfonds emporgeschwungen - nach den USA und Japan.

China

Parallel wachsen die Abhängigkeiten. Als Entgegenkommen für seine „helfende Hand“ wünschte sich China von den Europäern die Einstufung als Marktwirtschaft, was Schutz in Handelsstreitigkeiten böte. Gerne hätte Peking ferner eine Aufhebung des Waffenembargos. Die hoch verschuldeten USA stecken längst in einem Dilemma: China ist der größte ausländische Käufer amerikanischer Staatsanleihen. US-Außenministerin Hillary Clinton brachte es mit der Frage auf den Punkt: „Wie redest du Klartext mit deinem Banker?“

China und Deutschland im Zahlenvergleich

  • 03.02.2012, 15:53 UhrAnonymer Benutzer: pro-D

    chinesisch muss man nicht können, denn die Chinesen sprechen engl. / deutsch.

    Viel wichtiger ist es, dass man mit den Gebräuchen gut klar kommt. Und so wie wir auf die kulturellen Barbaren in England, Israel und Amiland herunter sehen, sehen die Chinesen auf uns herab. China hat eine sehr, sehr alte und stabile Kultur. Was aber durch du buddhistische Sichtweise noch verstärkt wird.

    Trotzdem haben die Chinesen gerade vor unsere deutschen Werten der Fleiß, Disziplin und Erfindungsreichtum großen Respekt. Angebracht ist es für uns immer, wenn auch wir anerkennen, was sie geleistet haben.

  • 03.02.2012, 15:32 UhrSteuerzahler

    Wenn ihr Englisch könnt, dann lernt Chinesisch - haltet euch nicht mit Französisch, Spanisch oder Italienisch auf. Gegen China geht nicht - nur mit! Interessiert euch für das Land, die Geschichte, Kultur und Sprache.

  • 03.02.2012, 14:47 UhrAnonymer Benutzer: Pro-D

    Ist es mein reden:

    Die Achse D/F--RUS--CN/Japan nimmt Gestalt an.

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