China
Behörden: Polizei hat im Juli zwölf Uiguren erschossen

Die chinesische Polizei hat in der Unruheprovinz Xinjiang in diesem Monat nach Behördenangaben zwölf Uiguren getötet. Die Gewalt ging den Behördenangaben stets von den Uiguren aus, einer muslimischer Minderheit in China.

HB URUMQI. Die Mitglieder der größtenteils muslimischen Minderheit seien erschossen worden, nachdem sie mit Waffen Zivilisten angegriffen und Läden geplündert hätten, sagte der Regionalgouverneur Nuer Baikeli am Samstag. Die von den Polizisten abgegebenen Warnschüsse seien ignoriert worden. Die Sicherheitskräfte übten die größtmögliche Zurückhaltung aus, sagte Baikeli, der selbst der uigurischen Minderheit angehört.

Bei den Auseinandersetzungen zu Monatsbeginn wurden nach Behördenangaben 197 Menschen getötet und mehr als 1600 verletzt, Die meisten Opfer waren Han-Chinesen. Die Uiguren, eine turksprachige Bevölkerungsgruppe, beklagt eine kulturelle und religiöse Unterdrückung und fühlt sich auch wirtschaftlich gegenüber den Han-Chinesen benachteiligt.

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