China-Besuch
Merkels Bilanz umweht ein Hauch von Kritik

Zum Abschluss ihrer Chinareise hat Angela Merkel eine positive Bilanz gezogen. Sie griff in ihrer Abschlussrede aber auch heikle Themen auf: Ein Menschenrechtler wurde am Besuch ihres Empfangs in Peking gehindert.
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GuangzhouZum Abschluss ihrer China-Reise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine positive Bilanz gezogen, sich aber beunruhigt über die Menschenrechtslage und den Umgang mit den Tibetern geäußert. Vor dem Rückflug nach Berlin sagte Merkel am Samstag in der südchinesischen Metropole Kanton (Guangzhou), mit ihrer Reise seien die Beziehungen zwischen Deutschland und China „ein ganzes Stück vorangekommen“.

Zum Abschluss traf Merkel noch den Parteichef der wirtschaftlich blühenden Provinz Guangdong, Wang Yang. Er gilt als aufstrebender Spitzenpolitiker der Kommunistischen Partei.

Chinesische Staatsmedien kommentierten, die Gespräche zwischen Merkel und der chinesischen Führung hätten gezeigt, „dass die beiden Wachstumsmotoren der Welt gemeinsam an der Spitze des Kampfes gegen die Rezession stehen“. Dies trage ein Stück zur Beruhigung der globalen finanziellen Instabilität bei, schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Merkel hatte in Peking Staats- und Parteichef Hu Jintao und Regierungschef Wen Jiabao getroffen, der sie auch noch nach Südchina begleitete.

Auch die Menschenrechtslage und das gewaltsame Vorgehen gegen Proteste der Tibeter seien zur Sprache gekommen, betonte die Kanzlerin. „Wir haben insgesamt über die Situation der Menschenrechte gesprochen“, sagte Merkel. „Dabei ist auch das Thema Tibet zur Sprache gekommen als eines von vielen Themen, die uns durchaus beunruhigen.“ Am Rande des Besuchs wurde zudem eine Liste mit 20 Fällen verfolgter Bürgerrechtler übergeben.

Merkel bedauerte, dass die chinesische Staatssicherheit den prominentesten Bürgerrechtsanwalt Mo Shaoping daran gehindert hatte, zu einem Treffen in die deutsche Botschaft in Peking zu kommen. „Ich denke, ein Land wie China mit der großen Vitalität und Entwicklungsdynamik sollte auch das Vertrauen haben, dass die Menschen dazu notwendig sind, die ihrerseits mit Vitalität und Überzeugungskraft diese Zivilgesellschaft stärken“, sagte Merkel.

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  • @ Gast,
    aber in den deutschen Medien steht immer wieder dass in Europa jetzt deutsch gesprochen wird. Dieser Führungsanspruch verpflichtet, denke ich.
    Was Ihre Ausdrucksweise betrifft, ich nehme an dass Sie sich als Vertreter der deutschen Leitkultur zu Wort gemeldet haben, also einen Fürsprecheranspruch, für die hier in Deutschland herrschende Leitkultur, erheben.

  • Diese FDJ-Trulla weiß doch gar nicht, was Menschenrechte sind. Sosnt würde sie ja endlich mal die Rechte des eignen Volkes achten

  • Ja, das könnte so kommen.
    Aber schließlich geschieht dies ja mit Zustimmung Merkels, des sind ja schließlich Freudne die Chinesen, Kommunisten halten nun mal zusammen
    Wr der Merkel noch traut, der sollte mal zum Psychiater gehen

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