Inflation
Überschattet von den Unruhen in Tibet ist am Dienstag die zweiwöchige Tagung des Volkskongresses in Peking zu Ende gegangen. Als „größte Sorge“ bezeichnete Ministerpräsident Wen Jiabao die hohe Inflation. Wegen steigender Verbraucherpreise und des rasanten Wachstums könnte Chinas Wirtschaft laut Jiabao das „schwerste Jahr“ bevorstehen. Es sei „kein einfacher Job, die Inflation in diesem Jahr auf die geplanten 4,8 Prozent zu begrenzen“, sagte Jiabao.
„Zutiefst beunruhigt“ sei Peking auch über die weltweite Wirtschaftsentwicklung und mögliche Auswirkungen der US-Finanzkrise, sagte der Regierungschef. Die Ökonomie des Landes sei eng mit der Weltwirtschaft verwoben. Globale Schwankungen wirkten sich deshalb unweigerlich auf China aus.
Haushalt
Neben dem Rechenschaftsbericht der Regierung, der unter anderem die Wirtschaftspolitik des Landes festlegt, wurde auch der Haushalt mit großer Mehrheit angenommen. Die Militärausgaben wurden mit großer Zustimmung um 17,6 Prozent erneut erhöht.

