China sucht mehr Entgegenkommen Nordkoreas in Atomgesprächen
Kim Jong Il besucht Peking

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il hat nach einem südkoreanischen Pressebericht bei einem Besuch in Peking seine Bereitschaft zum Verzicht auf ein Atomwaffenprogramm bestätigt, falls die USA ihre „feindselige Haltung“ änderten. Chinas Führung hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il gedrängt, den USA in den Atomgesprächen mehr Entgegenkommen zu zeigen.

HB SEOUL/PEKING. Bei dem Besuch in ChinaKim Jong Il nach südkoreanischen Berichten am Dienstag erneut mit dem neuen Präsidenten Hu Jintao sowie Regierungschef Wen Jiabao zusammen. Hu Jintao habe seinen Gast über den Besuch von US-Vizepräsident Dick Cheney in China in der vergangenen Woche informiert. Dabei habe Hu betont, wie wichtig es sei, die Gespräche mit den USA zur Beilegung des Atomstreits fortzusetzen. Der Besuch Kim Jong Ils in Peking fand auf Nordkoreanischen Wunsch unter ungewöhnlich strenger Geheimhaltung statt. Amtliche chinesische Stellen bestätigten nicht einmal, dass der Machthaber im Lande war.

Nach südkoreanischen Medienberichten äußerte Kim Jong Il bei seinen Gesprächen in Peking seine Skepsis über angebotene Sicherheitsgarantien im Gegenzug für ein Ende seines Atomwaffenprogramms. Chinas „starker Mann“ und Militärführer Jiang Zemin habe ihn aber gedrängt, seine harte Haltung aufzugeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die USA Nordkorea angriffen, sei gering, argumentierte der frühere Staats- und Parteichef nach Angaben der südkoreanischen Zeitung „Chosun Ilbo“.

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