China und Japan wollen Versöhnung
Ein bemerkenswerter Handschlag

In den vergangenen Jahren hat sich das Verhältnis von Japan und China verschlechtert, vor allem im Streit um eine Inselgruppe im ostchinesischen Meer. Bei einem Treffen schlagen die Regierungen nun versöhnliche Töne an.
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PekingNach jahrelangem Streit stehen die Zeichen im japanisch-chinesischem Verhältnis wieder auf Versöhnung. Am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels in Peking trafen sich am Montag der chinesische Präsident Xi Jinping und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe erstmals zu Gesprächen. Stabile Beziehungen lägen im beiderseitigen Interesse, sagte Xi dem chinesischen Außenministerium zufolge.

Ein verbessertes Verhältnis sei auch der Wunsch der internationalen Gemeinschaft. Abe sagte, eine friedliche Entwicklung in China stelle eine Chance für Japan dar. Das Treffen mit Xi sei ein Schritt hin zu einer Verbesserung der Beziehungen.

Fernsehbilder zeigten, wie Abe in der Großen Halle des Volkes auf seinen chinesischen Gastgeber wartete. Das übliche Protokoll für derartige Begegnungen sieht vor, dass der chinesische Staatschef bereits anwesend ist, wenn der Gast kommt. Xi blickte bei seinem Eintreffen ernst, die beiden Politiker schüttelten sich steif die Hand, zunächst ohne ein Wort zu wechseln.

Seit zwei Jahren liegen China und Japan, die weltweit zweit- und drittgrößte Volkswirtschaft, wegen mehrerer Inseln im Ostchinesischen Meer im Streit. In dem Konflikt geht es um die territoriale Zugehörigkeit einer unbewohnten Inselgruppe, die in China Diaoyu und in Japan Senkaku heißt. Zeitweise waren Sorgen laut geworden, der Inselstreit könne außer Kontrolle geraten.

Die beiden Länder hatten bereits Ende vergangener Woche versöhnlichere Töne angeschlagen. Führende Diplomaten hatten vereinbart, eine Verbesserung der Beziehungen anzustreben und in der Inselfrage unterschiedliche Positionen anzuerkennen.

Politische Beobachter erklärten, Japan und China hätten erkannt, dass die Eiszeit in ihren diplomatischen Beziehungen auch den wirtschaftlichen Kontakten schade und sogar einen militärischen Konflikt provozieren könne, in den auch die USA hineingezogen werden könnten. Japans direkte Investitionen in China sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres um mehr als 40 Prozent eingebrochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Und was sind Sie für einer? Wen interessiert das Völkerrecht, wenn es um den Schutz der freien Völker geht? Die Kommis scheren sich sich nen Dreck für Völkerrecht und Menschenrecht. Entweder die oder wir, im Krieg schweigt das Recht. Is doch lächerlich, in Vietnam verrecken die eigenen Kinder und dann solln se den Chinesen Land schenken oder was?
    "Angeblich gern täten" ja Sie haben Recht, die Amis sind nicht gerade bekannt für ihren Geschäftssinn...

  • Was sie hätten tun sollen?! Na vielleicht das Völkerrecht respektieren? Was sind denn Sie für einer?

    "so können sie sich voll und ganz auf das konzentrieren was die Yankees selbst am liebsten nur täten, Kapital akkumulieren"

    Was sie selbst am liebsten täten? Wie bitte?!
    Schmeissen Sie den Fernseher raus und achten Sie mal stattdessen darauf, was die USA TUN, nicht was sie angeblich gern täten...

  • @Peter Aue
    Wen hätten sie die Inseln und damit die Gasfelder gegeben? Einer Kommunistischen Diktatur, die den Vietkong massiv unterstützt? Sehr clever. Im Übrigen wird sich nichts an dem Einfluss der USA auf Japan ändern, die USA waren und bleiben der Schutzpatron der pazifistischen japanischen Gesellschaft. Und die Japsen fahren gut damit, so können sie sich voll und ganz auf das konzentrieren was die Yankees selbst am liebsten nur täten, Kapital akkumulieren. Der Zwist zwischen Japan, China und Südkorea liegt nicht an den Amis, sondern am hartnäckigen Stolz der Japaner, die sich verweigern ihre Kriegsgeschichte aufzuarbeiten und Demut und Reue zu zeigen, so wie wir Deutsche es taten.

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