China und USA rücken zusammen
Clinton beschwört neue Ära mit China

Ob Klimaschutz, Sicherheitspolitik oder Wirtschaftskrise: Bei den globalen Herausforderungen wollen China und die USA enger zusammenrücken – und China vertraut auch weiter auf amerikanische Staatsanleihen. US-Außenministerin äußerte bei ihrem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao die Hoffnung auf eine „neue Ära“ der Beziehungen. Menschenrechte rücken dabei in den Hintergrund.

HB PEKING. Die USA wollen ein neues Kapitel in den Beziehungen zu China aufschlagen. Die Kooperation müsse ausgebaut werden, um globale Probleme wie die Wirtschaftskrise oder den Klimawandel besser anpacken zu können, sagte Clinton auf der letzten Station ihrer einwöchigen Asienreise am Samstag in Peking. Bei einem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao äußerte Clinton ihre Hoffnung auf eine „neue Ära“ in den Beziehungen. Beide Seiten vereinbarten eine deutliche Ausweitung ihres regelmäßigen strategischen Dialogs. Der bisher bestehende hochrangige Wirtschaftsdialog wird um eine „zweite Schiene“ zu Politik- und Sicherheitsfragen erweitert.

Es gebe zwar schon eine solide Grundlage im Verhältnis, „aber es muss noch viel mehr getan werden“, sagte Clinton. Hu Jintao und der neue US-Präsident Barack Obama wollen sich erstmals auf dem Finanzgipfel der 20 führenden Wirtschaftsnationen (G20) im April in London treffen. Zur Vorbereitung reist Chinas Außenminister Yang Jiechi im März nach Washington. Clinton zeigte sich demonstrativ optimistisch: Es gebe allen Grund, davon auszugehen, dass sich die USA und China erholen und den Aufschwung der Welt anführen könnten.

Seite 1:

Clinton beschwört neue Ära mit China

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%