China
Zwischen Giftmord und Machtkampf an der KP-Spitze

Es war mehr als nur ein Mordprozess – es war ein in der Öffentlichkeit ausgetragener Machtkampf in der Kommunistischen Partei. Heute endete der Giftmordprozess überraschend nach nur wenigen Verhandlungsstunden.
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PekingKaum ein Gerichtsverfahren in der jüngeren Geschichte Chinas hat so viel Aufsehen erregt wie dieses. Das liegt zuerst an der Angeklagten: Gu Kailai ist als Gattin eines - inzwischen abgestürzten Politikstars - landesweit bekannt. Auch der Vorwurf gegen sie, Giftmord an einem britischen Geschäftsmann, ist spektakulär.

Chinesen wie Ausländer interessieren sich aber noch aus einem anderen Grund für den Prozess: Dieser ist das Ergebnis eines Machtkampfes in der obersten Führung der Kommunistischen Partei - ein Machtkampf, der selten so öffentlich ausgetragen wurde wie in diesem Fall.

Lange war nicht klar, wann genau der Prozess beginnen wird. Und dann war es heute nach wenigen Stunden schon wieder vorbei. Ein Vertreter des zuständigen Gerichts sagte, Gus von den Justizbehörden gestellte Verteidigung habe der Mordanklage "nicht widersprochen". Das Urteil soll demnach zu einem späteren Zeitpunkt fallen.

Der Verlierer der Machtposse, Gus Ehemann Bo Xilai, leitete bis zu seiner Demontage die Partei in der westchinesischen Megastadt Chongqing. Der charismatische Politiker galt als der kommende Mann in der Führung der Partei, er wurde sogar bereits als möglicher Präsident der übernächsten Führungsgeneration gehandelt.

Seine Karriere endete im Frühjahr jäh, als Ermittler eine Verbindung zwischen seiner Gattin und dem Tod des britischen Unternehmensberaters Neil Heywood herstellten. Die Polizei hatte Heywood im November 2011 tot in seinem Hotelzimmer in Chongqing aufgefunden. Wenige Monate später nahm die Disziplinarkommission der KP die Frau Bos unter dem Verdacht fest, den Briten vergiftet zu haben.

Der ambitionierte Bo hatte sich offensichtlich Feinde gemacht im Kampf um die Top-Positionen im obersten Führungszirkel der Partei, in dem mehrere Posten in den kommenden Monaten neu besetzt werden. Gegen hohe Kader können weder Behörden noch Untersuchungsausschüsse vorgehen, bevor diese nicht von noch höherrangigen Genossen zum Abschuss freigegeben werden.

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Die Todesstrafe könnte vermieden werden

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  • es ist nicht neues sondern seit jahrtausend (kaiser von china) corruption, gambling und prostitution in culture, blut und fleisch der chinesen bekannt. Dies wird auch nicht in zukunft ändern, im gegenteil,wenn die staat-wirtschaft weiter steigen zu vorteil der 10% corrupt, vetterwirtschaft beherrschte polit beamtetum (wie uns bekannte DDR hier).status quo wird verteidigt, kein revolutionär dumme gedanken zu experimentiert. das 90% volk wird beherscht und unterdruckt nur in westlichen sinn,für westliche welt; aber nicht für die chinese selbst. meisten chinese könnten nicht anderes denken, reichttum, macht und korruption sind eins und selbstverständlich, höchste Gut und Ziel des leben! je reicher um so weniger social-gedanken und menschen-respect.China revolution unter Mao gegen jahr tausend dynastie und ausbeutung der armen brachte nur vorüber kurze ausatmen; für die heutige chinesen war es ein dunkle catastrophe. diese polit Bo family ist der typische chinese,kalt blutig, um geld und macht über die leiche gehen. es liegt in blut und fleisch, der kultur. hoffenlich durch moderne social-humanische erziehung etwas neues licht in das chinesisches leben bringen,und ändern.

  • Die beiden haben soviel Blut an den Fingern, dass eine simple Bestrafung (2 Kugeln 9 mm) der Gerechtigkeit genüge.
    Bo hatte während seiner "Antikorruptionskampagne" einige Konkurrenten vom Polizeichef und seiner Gang zu Tode foltern lassen und wollte einen Chinesischen Staat Ultralinker Maoistischer Prägung errichten.

  • Die Frage kann doch auf aller Welt nur sein: ist ein Mord begangen worden oder nicht?
    Wenn einer begangen wurde und die Täterschaft ausgemacht ist, wird das wie in jedem Land der Welt behandelt: mit einem Rechtsverfahren, in dem geklärt wird, was geschehen wird.
    In Syrien allerdings: ja da gibt es ja keine Täter: da gibt es nur The Freedom of the brave!
    Die CIA sollte sich mal etwas anderes einfallen lassen um abzulenken vom Recht!

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