Chris Christie unterstützt Donald Trump: Die Partei schließt Frieden mit Trump

Chris Christie unterstützt Donald Trump
Die Partei schließt Frieden mit Trump

Bislang hatte sich das republikanische Establishment weit von Trump entfernt gehalten. Mit Christie schlägt sich ein erster wichtiger Parteivertreter auf die Seite des Milliardärs. Kurz darauf folgt ein weiterer Gouverneur. Kippt die Stimmung in der Partei?

Fort WorthRettung zur rechten Zeit. Gerade erst hatte sich Marco Rubio in der TV-Debatte vor dem „Super Tuesday“ richtig auf Donald Trump eingeschossen, da bekommt der prominente Hilfestellung. New Jerseys Gouverneur Chris Christie unterstützt jetzt die Bewerbung des Milliardärs Trump für die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner. Trump werde tun, was nötig ist, um das amerikanische Volk zu schützen, sagte Christie am Freitag in Fort Worth. Christie hatte sich selbst um Präsidentschaft beworben, seine Kandidatur nach schwachen Vorwahlergebnissen in Iowa und New Hampshire aber aufgegeben.

Christie ist damit einer der ersten Vertreter des republikanischen Partei-Establishments, die sich hinter Trump stellen. Am Freitag verkündete auch der republikanische Gouverneur des US-Staates Maine, Paul LePage, er stehe hinter Trump. Viele Mitglieder der Partei beobachten Trumps Kampagne und Wahlversprechen dagegen weiterhin mit großer Sorge.

„Ich bin froh, im Trump-Team zu sein und freue mich darauf, mit ihm zu arbeiten“, sagte Christie auf einer Pressekonferenz in Texas. Trump an seiner Seite dankte es ihm. „Wow, das ist wirklich wichtig“, habe er Christie gesagt, als der ihm von seiner Unterstützung zum ersten Mal berichtet habe, sagte er.

LePage sagte währenddessen in der konservativen Radiosendung „The Howie Carr Show“, Trump wolle Amerika wieder groß machen und sei der einzige, der dies im Moment auch wirklich tue. Persönlich mit Trump habe er darüber bislang noch nicht gesprochen. Kurios: Bis vor wenigen Wochen hatte LePage noch Christie unterstützt.

Im Rennen um die Kandidatur der Republikaner sind neben Trump noch vier Kandidaten: Die Senatoren Ted Cruz und Marco Rubio, der Gouverneur von Ohio, John Kasich und der pensionierte Neurochirurg Ben Carson. Nächster Vorwahltermin für sie ist der Super Tuesday am Dienstag, wenn in elf Bundesstaaten gewählt wird.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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