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Chronik der EU-Hilfe: Ratlose Politiker, verunsicherte Märkte

Dem Krisenmanagement der Euro-Staaten fehlt eine klare Richtung. Stets trieben die unruhigen Märkte die unschlüssigen Politiker vor sich her, bis neue Hilfspakete in Milliardenhöhe beschlossen wurden. Eine Chronik.

Das europäische Drama beginnt kurz nach der Wahl des griechischen Regierungschefs Giorgos Papandreou: Am 20. Oktober 2009 muss er einräumen, dass das Staatsdefizit seines Landes nicht, wie von der Statistikbehörde gemeldet, nur sechs Prozent betrage, sondern mindestens zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmache. Diese erhebliche Diskrepanz erregt das Misstrauen von...

Quelle: dpa