CNN-Interview
Obama sieht Gefahr durch Einzeltäter

Derzeit sieht der Präsident der USA, Barack Obama, eher eine Gefahr durch einzeln operierende Terroristen wie den Attentäter in Norwegen als durch Terrororganisationen.
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WashingtonUS-Präsident Barack Obama hält einen Anschlag eines Einzeltäters in den USA derzeit für wahrscheinlicher als eine koordinierte Aktion nach dem Vorbild der Anschläge vom 11. September 2001. In einem Interview des Senders CNN sagte Obama am Dienstag, die Behörden seien wachsam und überprüften mögliche Risiken.

Es bestehe aber immer die Gefahr, dass ein „einsamer Wolf“ mit einer einzigen Waffe einen Anschlag verübe, wie das in Norwegen geschehen sei. „Wir bleiben stets auf der Hut“, erst recht vor dem bevorstehenden zehnten Jahrestag der Anschläge von New York und Pennsylvania, erklärte der US-Präsident CNN-Moderator Wolf Blitzer in Peosta im US-Staat Iowa. Der norwegische Attentäter hatte im Juli 77 Menschen getötet.

Im Kampf gegen die islamistische Al-Kaida seien außerordentliche Fortschritte erzielt worden, sagte Obama. Der Chef der Organisation, die hinter den Anschlägen vom 11. September steckt, Osama bin Laden, wurde im Mai von US-Spezialkräften in Pakistan getötet. Al-Kaida sei heute viel schwächer als noch vor zwei, drei Jahren, sagte Obama. Im Vorfeld des Jahrestages im kommenden Monat sei jedoch erhöhte Wachsamkeit nötig.

Mit Blick auf die Schuldenkrise sprach sich Obama gegen eine Verfassungsänderung zum Erreichen eines ausgeglichenen Staatshaushalts aus. Dies halte er nur in absoluten Ausnahmesituationen wie etwa einem Krieg für denkbar, sagte Obama. Einnahmen und Ausgaben müssten in Einklang gebracht werden, das sei, was die Bürger wollten. Bereits moderate Änderungen am gegenwärtigen Zustand brächten Fortschritte. „Ideologische Starrheit verhindert, dass wir Fortschritte machen.“

Auf die Frage von Moderator Blitzer, wie es sein könne, dass in einem reichen Land wie den USA 46 Millionen Bürger auf Lebensmittelmarken angewiesen seien, erklärte der Präsident, dies sei nicht zuletzt der Rezession geschuldet. Gerade deshalb sei es wichtig, dass das Haushaltsdefizit nicht zulasten bedürftiger Menschen zurückgefahren werde. Die USA seien der Brotkorb der Welt, doch seien die Einkommen ungleich verteilt, und die Löhne und Gehälter seien zuletzt nicht mehr gestiegen. Deshalb müsse das Land in seine Menschen, in Innovation und in Infrastruktur investieren.

Obama äußerte sich während einer dreitägigen Bustour durch den Mittleren Westen der USA.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " CNN-Interview: Obama sieht Gefahr durch Einzeltäter"

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  • Shalom i Spiritu Sancti Vatikan,God Bless the USA,Großbritannien,Frankreich,Italy,Skandinavien!!!
    Vom Schizoid,Schwul,Lug-Betrugs-Antonym betroffen und mit Viren,Poison-Gas attackiert:Ehre gebührt Denen welche Staatliche Verfolgung gnadenlos bekämpfen,wo immer sie auch Stattfindet.Yes,We Can.Never Forget.Never Forgive!!!

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