Computerrecherche
US-Zeitung enttarnt tausende CIA-Agenten

Peinliche Panne für die CIA: Eine amerikanische Zeitung hat mit ein paar Computerrecherchen Informationen zur Enttarnung tausender Agenten zusammengetragen. Geheimdienst-Chef Porter Goss ist entsetzt.

HB WASHINTON. Die Zeitung „Chicago Tribune“ hatte am Wochenende Details wie Adressen, Familienumstände und Einsätze mehrerer Agenten dokumentiert, ohne die Namen der Personen zu nennen. „Es war nicht gerade eine simple Google-Suche, aber jeder, der ein bisschen Ahnung von Computern hat, hätte das herausfinden können“, sagte Herausgeber James Shea. Unter anderem fanden die Reporter Namen von 2600 CIA-Mitarbeitern, 50 interne Telefonnummern und die Orte von zwei Dutzend geheimen CIA-Einrichtungen.

Geheimdienst-Chef Porter Goss sei "entsetzt" gewesen und habe umgehend eine Überprüfung eingeleitet, sagte Shea in einem Interview mit dem Sender CNN. Einige der Informationen, die Redakteure auf dem Internet gefunden hätten, seien bereits aus dem Netz genommen worden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%