
Sie werden sich einigen! Alles nur Show! Wenn sie sich nicht einigen, sind in Amerika soziale Unruhen vorprogrammiert. Aber es ist erstaunlich, wie hartherzig Politiker sein können. Den Armen am besten noch etwas abnehmen, um die Reichen zu schonen; ...ist schon heftig!

Bullshit! Das Paket ist völlig asymmetrisch. Die Steuern und Abgaben stiegen, absolut gerechnet, viel mehr, als die Ausgabenkürzungen. Wenn der kleine oder der große Kommpromiss kommt, kann man es nur nach dem Volumen beurteilen. Schon seit geraumer Zeit wird jeder 2. Dollar im US-Bundesbuget per Kredit finanziert. Wenn das Volumen zu klein ist, was zu befürchten ist, kommt für die Haushaltskonsolidierung am Ende nichts raus. Ist es richtig groß, wirkt es sich auf die Realwirtschaft negativ aus. So gesehen wird es eben keine großen Kürzungen geben ebenso keine großen Abgabenerhöhungen. Wie immer, wird das Problem in die Zukunft verschoben, also die Schuldengrenze erhöht. Das Ganze kann erst enden, wenn die breite Masse der Anleger das falsche Spiel erkennt und auf Sehen setzt. Dann entweicht der Blase der Überdruck und was vormals eine Million $ Wert war, wird verdampfen. Nur dieser Zeitpunkt für den bib bang ist bleibt unbekannt.
13 ist keine Glückszahl... Omen est Nomen.

13 ist 13, werder Glück noch Pech, einfach 13. Und das Jahr heisst 2013, Quersumme 6!

Die Erde dreht sich weiter. Menschen werden auch zukünftig essen und trinken, zum Arbeiten gehen und konsumieren. Vielleicht etwas weniger, aber das Leben geht weiter! Da hat die Erde in den letzten 50 Jahren bestimmt Schlimmeres erlebt.

Demokraten und Republikaner werden sich auf irgendeinen Kompromiss einigen -und wenn nur, um nicht im Anschluss den Schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen.
Wirkliches "Sparen" wird dieser Kompromiss aber nicht sein, denn die US-Wirtschaft wird zwischenzeitlich nur noch durch die Notenpresse am Leben gehalten.
Mithin wird man die Schuldenobergrenze ein weiteres Mal anheben und sich weiterwurschteln, bis das System zusammenkracht..

"Häufig wird die Volkswirtschaft mit einem verschuldeten Einzelhaushalt verglichen, der durch Sparmaßnahmen seine Kredite verringert. Dies ist zwar für Einzelelemente einer Volkswirtschaft möglich, jedoch nicht in der Gesamtbilanz aller Teilnehmer. In der gesamten Volkswirtschaft muss die Summe der Geldvermögen immer gleich groß sein wie die Gesamtverschuldung, da Vermögen auf der einen Seite Schulden auf der anderen Seite bedeuten. In unserem Geldsystem steigen die Geldvermögen durch die Verzinsung an, weshalb die Verschuldung um den gleichen Betrag wachsen muss. … Ein Rückgang der Kreditaufnahme würde zu einem fallenden Zinssatz führen, weil sich der Zins aus Angebot und Nachfrage nach Krediten bildet. Fällt nun der Zinssatz unter eine Mindesthöhe (Liquiditätsgrenze), kommt es zu einer Deflation, also einem Rückzug des Geldes, weil niemand bereit wäre, überhaupt noch Kapital ohne Mindestverzinsung zu verleihen. Die Folgen wären Massenarbeitslosigkeit, Verarmung der Bevölkerung, Hunger und Bürgerkrieg. Die Neuverschuldung dient letztlich dazu, den Zinssatz auf genügender Höhe zu halten, um ein Abgleiten der Volkswirtschaft in die Deflation zu verhindern."
Günter Hannich, 2006
Selbstverständlich ist (nicht nur) der Verschuldungszwang nur durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform zu beseitigen. Dem "Normalbürger" ist das nicht selbstverständlich, weil er eben nicht normal, sondern religiös ist: http://www.deweles.de/intro.html

Was hier als eine Art Seifenoper über das Sterben der Lemminge inszeniert wurde, ist eigentlich nichts anderes ein Verteilungskampf. Gelder wechseln bei Steuererhöhungen/Transferkürzungen lediglich die Eigentümer, wobei es jetzt nur darauf ankommt, ob die neuen Eigentümer mehr konsumieren und investieren als die bisherigen Eigentümer es tun würden.
Sofern das tatsächlich geschehen sollte, ist ein Anschub über höhere Einkommensverausgabung zu erwarten.

Bitter. Wie lange werden sich die einfachen Menschen diese extremem Klientelpolitik gefallen lassen? Und das bei dieser Bewaffnung der Privathaushalte. Ich hoffe, dass dies nicht in einer gewaltsamen Eskalation gipfelt. Im Ünrigen glaube ich an eine Prseudoeinigung und an stark fallende Aktienmärkte. Ich habe daher alle Aktien verkauft, obgleich ich noch Anfang Dezember eine Quote von 99% hatte. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass USA politisch tot, weil entscheidungsunfähig ist. Eine Katastrophe für die größte Volkswirtschaft der Welt.

Ich frage mich nur eines: Weshalb klären uns die Medien - auch das Handelsblatt - erst jetzt darüber auf, dass nach der Fiskalklippe im Grunde noch immer vor der Fiskalklippe ist, weil nach dem 3. Januar noch genügend Zeit bleibt, fiskalpolitische Einzelmaßnahmen zu treffen, die der Klippe faktisch ihre Bedrohung nehmen?
War es nicht das Handelsblatt selbst, das das "fiscal cliff" als großes Katastrophenszenario aufbauschte?
Jetzt soll plötzlich doch alles gar nicht so schlimm sein?
Würden Sie, verehrte Redaktion, als Leser ein solches Theater mehr als - sagen wir: - dreimal mitmachen?
Man nennt das im Alltagsjargon auch: Sich für dumm verkaufen lassen.
Die Kernbotschaft dieses Artikels ist doch eigentlich: Sie haben die ganze Angelegenheit unter Verdeckung von Detailkenntnissen extrem aufgebauscht - dabei war von vornherein klar, dass beide Streitparteien davon profitieren würden, wenn sie sich nicht einigen.