Countdown zum Krim-Referendum
US-Außenminister Kerry trifft Lawrow in London

Am Sonntag tritt die Krim-Bevölkerung an die Wahlurnen. Vor dem möglichen Anschluss an Russland versuchen die USA, Moskau mit Verhandlungen in letzter Minute umzustimmen. Der Kreml macht derweil seine Kritiker mundtot.
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Kiew/DonezkZwei Tage vor dem umstrittenen Krim-Referendum über den Anschluss an Russland bemüht sich US-Außenminister John Kerry weiter, die explosive Lage in der Ukraine zu entschärfen. Bereits zum dritten Mal innerhalb von zehn Tagen sollte er am Freitag mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammenkommen, um über die Krise in der osteuropäischen Republik zu sprechen. Ihre Gespräche in Rom und Paris waren nahezu ergebnislos verlaufen, auf eine gemeinsame Linie einigten sich die beiden Chefdiplomaten nicht.

In einem kurzen Telefonat hatte Kerry sein Gegenüber gewarnt, dass eine weitere Eskalation einen „Preis“ haben werde. Zugleich stellte er bei einer Anhörung im Kongress allerdings klar, dass die USA eine diplomatische Lösung des Konflikts vorziehen würden. „Glauben wir, dass die Krim einen Atomkrieg wert ist?“, reagierte er auf eine Frage im Außenausschuss des Repräsentantenhauses. Sowohl die USA als auch die US-Bürger hätten auf diese Frage eine klare Antwort.

Auch im Umgang mit der Übergangsregierung in Kiew versuchten die USA weiterhin, eine mögliche militärische Konfrontation zu verhindern. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ lehnten sie ein Gesuch Kiews ab, Militärhilfen wie Waffen und Munition in die Ukraine zu senden, um die Spannungen mit Russland nicht weiter anzuheizen.

Vor dem Londoner Treffen verlautete aus dem Weißen Haus, mit welcher Strategie die USA auf Russland zugehen. Kerry habe Lawrow ein Angebot gemacht, sagte Regierungssprecher Jay Carney. Dieses biete Russland die Möglichkeit, den Konflikt beizulegen. Demnach solle die internationale Gemeinschaft anerkennen, dass Russland „legitime“ Interessen und eine Marinebasis in der Ukraine hat. Die Welt solle auch anerkennen, dass beide Länder wegen der in der Ukraine lebenden ethnischen Russen tiefe kulturelle und historische Bindungen haben.

Eine „robuste“ Überwachungsmission soll zudem sicherstellen, dass sowohl ukrainische als auch russische Interessen geachtet werden, sagte Carney. Mit diesem Schritt reagiert Washington auf Moskaus Vorwurf, dass die ethnischen Russen in dem ehemaligen Sowjetstaat unfair behandelt würden.

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  • Warlord Putin vs. Friedenstaube Obama
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    Anspannung auf der Krim und in der Ukraine: Russland droht mit einem militärischen Eingreifen. Derweil fürchtet Michail Gorbatschow einen "neuen Kalten Krieg". Die Börsen brechen ein. Und vor den Banken der Krim-Hauptstadt bilden sich lange Schlangen.

    Gorbatschow sieht schon den 3. Weltkrieg, die spekulanten zittern und die Rohstoffpreise steigen.
    Warlord Putin will die Krim und Ost- und Südukraine nicht aufgeben. Seine Truppen stehen bereit, einzumarschieren.
    Zar Putin droht auch mit einer Enteignung deutscher Unternehmen (VW, Adidas, Merk, etc.) und eine Einstellung von Gas- und Öllieferungen.
    Und wie reagiert Deutschland? Die Politiker haben "feuchte Hosen". Die Wirtschaft zittert, die Verbraucher tätigen Hamsterkäufe und die Deutschen fürchten einen Atomschlag.
    Ich muss jetzt Schluss machen und an meinem Atombunker weiter bauen!
    Ave Putin, morituri te salutant!

  • Die vorgänge in Kiew wie sie hier http://www.youtube.com/watch?v=_EOyz8yS5cc in der dokumentation geschildert werden erinnern fatal an Politik der USA der siebziger Jahre in Mittel- und Südamerika, wo demokratische Präsidenten regelmässig gewaltsam durch Militärdiktatoren abgelöst wurden.
    Der entscheidende Unterschied ist aber hier das Internet, das hilft die Lügner und Betrüger nicht erst nach jahrzehnten als solche zu erkennen. Darüberhinaus wird hier direkt im Vorgarten Rußlands gezündelt. Ich war wirklich beeindruckt von der Defensivität der Ukrainischen Polizei gegenüber den terroristischen Provokateuren. Hier muß wohl dringend geklärt werden, inwieweit die USA und auch die EU hier offenen Terror unterstützt und finanziert haben. Die offensichtlichen Manipulationen der "westlichen" Massenmedien in Kalter-Kriegs-Logik erklären wohl auch das bisher so auffällige Desinteresse an den Verantwortlichen der Massenmorde auf dem Maidan, wobei neben Demonstranten wohl auch Polizisten von Scharfschützen ermordet wurden. Es gibt Hinweise, daß die tödlichen Schüsse aus einem Haus kamen, das von der damaligen Opposition und jetztigen Regierung kontrolliert wurde. Obama hat damit möglicherweise einen für Massenmorde Verantwortlichen hofiert und anerkannt.
    Darüberhinaus werden die Lasten eines möglichen Wirtschaftsboykotts neben Rußland vor allem Deutschland und die EU betreffen, die USA wird profitieren, sowohl direkt durch höhere Exporte als auch durch die Schwächung der EU wie auch rußlands als konkurrierende Wirtschaftsmächte.
    Frau merkel ist hier entweder völlig blind für deutsche Interessen oder schlimmer, sogar interesiert an außeenpolitischen Konfrontationen, die den Blick ablenken von der aktuellen Entwicklung in Deutschland. Diese Woche hat die Staatsanwaltschaft vom Innenministerium die Erlaubnis erhalten, gegen das frühere Regierungsmitglied Friedrich wegen Geheimnisverrats und damit Behinderung der Justiz und Strafvereitelung zu ermitteln.

  • Es wird höchste Zeit, dass gute Politiker den Amis mal sagen, dass es so nicht geht.
    Nur leider haben ir keine solche Politiker mehr.
    Merkel ist extrem USA-hörig und macht alles, was die sagen.
    Wo soll das enden?
    Im 3. WK? Offensichtlich ist der längst beschlossen

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