Dänen wählen am Dienstag: Rasmussen am Vorwahltag in Umfragen vorn

Dänen wählen am Dienstag
Rasmussen am Vorwahltag in Umfragen vorn

Bei den dänischen Parlamentswahlen am Dienstag zeichnet sich nach übereinstimmenden Umfragen eine Mehrheit für die Rechtsregierung von Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen (52) ab.

HB KOPENHAGEN. Wie alle tonangebenden Medien in Kopenhagen am Montag meldeten, kann Rasmussens rechtsliberale Partei „Venstre“ mit den Konservativen und unter Einschluss der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei mit 92 bis 96 der 175 Mandate rechnen. Die Opposition unter Führung des sozialdemokratischen Herausforderers Mogens Lykketoft (59) schwankt zwischen 79 und 83 Sitzen.

In der Endphase des Wahlkampfes hat das zunächst haushoch führende bürgerliche Lager deutlich an Boden verloren. Seit den letzten Wahlen zum Folketing Ende 2001, als Rasmussen seinen sozialdemokratischen Vorgänger und Namensvetter Poul Nyrup Rasmussen ablösen konnte, verfügt das Lager der Rechtsregierung über 98 Sitze gegenüber 77 für die Linksopposition.

Die Ausschreibung von Neuwahlen acht Monate vor Ablauf der Legislaturperiode hatte der Regierungschef mit den im November anstehenden Kommunalwahlen begründet. Im Wahlkampf versprachen Rasmussen und sein Herausforderer Lykketoft bei einer derzeit sehr günstigen Wirtschaftslage im Lande fast gleich lautend Verbessungerungen bei den staatlichen Leistungen für ältere Menschen und für Familien mit Kleinkindern. Auch im Gesundheitswesen und für Schulen wollen sie Besserungen durchsetzen. Rasmussen kündigte die Fortsetzung seiner Ausländerpolitik mit scharfen Zuzugsbeschränkungen an. Diese will Lykketoft im Falle eines Regierungswechsels beibehalten.

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