Datenklau
Cyberattacke auf US-Regierungscomputer

Vier Millionen Mitarbeiter der US-Regierung sind möglicherweise Opfer eines Hackerangriffs auf ihre persönlichen Daten geworden. Die Behörden haben mittlerweile die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, hieß es.
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WashingtonHacker haben sich Zugriff ins Computersystem der Personalabteilung verschafft und dabei die persönlichen Daten von mindestens vier Millionen Staatsbediensteten gestohlen. Das teilte das US-Heimatschutzministerium am Donnerstag mit. Demnach ist neben dem Office of Personnel Management auch das Datenzentrum des Innenministeriums betroffen, das auch von anderen Behörden genutzt wird.

Das Sicherheitsleck sei Anfang Mai vom internen Hackerschutzprogramm EINSTEIN entdeckt worden, hieß es weiter. Das FBI habe Ermittlungen aufgenommen.

Ein US-Regierungsvertreter erklärte zuvor, dass von dem Hackerangriff jede Bundesbehörde betroffen sein könnte. Dies warf die Frage auf, ob auch die Daten von Geheimdienstmitarbeitern gefährdet sind.

Das Office of Personnel Management verfügt nicht nur über Daten von Regierungsangestellten, sondern nimmt auch Sicherheitsprüfungen vor. Laut ihrer Webseite durchleuchtet die Abteilung mehr als 90 Prozent der Beschäftigten in Bundesbehörden. Das Innenministerium kümmert sich um die Verwaltung und den Schutz des bundeseigenen Landes.

Erst im November 2014 hatte ein externer Ex-Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums enthüllt, dass sich Hacker Zugriff zu den persönlichen Daten von mehr als 25 000 Angestellten der Behörde sowie Tausenden von weiteren Staatsbediensteten verschafft hatten.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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