Dauermisere der Währungsunion Ein Hoffnungsschimmer für den Euro

Die Euro-Zone befindet sich in einer anhaltenden Krise, auch wenn es kaum jemand wahrhaben will. Sie wird durch erzwungenes Gruppendenken zusammengehalten. Es ist ein gutes Zeichen, dass einzelne Staaten rebellieren.
  • Ashoka Mody
Länder wie Spanien, Italien und Frankreich rebellieren gegen die Sparauflagen der EU. Quelle: dapd
Proteste in Madrid gegen Sparmaßnahmen

Länder wie Spanien, Italien und Frankreich rebellieren gegen die Sparauflagen der EU.

(Foto: dapd)

Liegt die anhaltende Misere der Euro-Zone an den grundlegenden Mängeln bei ihrer Gründung, oder haben die Politiker nicht angemessen auf die Krise reagiert? Die Mitglieder der Euro-Zone haben ihre eigene Geldpolitik aufgegeben, aber die politische Willenskraft der Gründungsväter war nicht stark genug, um zur gegenseitigen Unterstützung auf gemeinsamen Ressourcen zu bestehen.

Zu diesem Mangel kommt eine Politik ohne klare Ziele, des Hinhaltens und der Halbherzigkeiten. Beides, die unvollständige Währungsunion und die ständigen politischen Fehlentscheidungen, hat ein und denselben Grund.

Ashoka Modi ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton. (Quelle: PR [M])
Der Autor

Ashoka Modi ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton.

(Quelle: PR [M])

 
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