David Perdue
Ehemaliger Reebok-Chef will in den US-Senat

Als Unternehmer hat er sich schon einen Namen gemacht, jetzt geht David Perdue in die Politik: Bei einer Nominierungs-Stichwahl tritt der frühere Reebok-Chef für die Republikaner an. Der Senatsplatz ist enorm wichtig.
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AtlantaIn einem der spannendsten Rennen der US-Kongresswahl im Herbst tritt der frühere Reebok-Chef David Perdue für die Republikaner an. Bei einer Stichwahl um die Nominierung für einen der beiden Senatssitze in Georgia schlug der Geschäftsmann den langjährigen republikanischen Abgeordneten Jack Kingston, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde. Vermutlich tritt Perdue gegen die demokratische Politikerin Michelle Nunn an, die Tochter des früheren Senators Sam Nunn.

Das Rennen gilt als mit entscheidend dafür, ob die Republikaner für die letzten beiden Regierungsjahre von Präsident Barack Obama die Mehrheit im US-Senat gewinnen. Gelänge dies, hätte die Opposition die Mehrheit in beiden Häusern, und für Obama wäre es sehr schwer, noch wichtige Projekte durchzubringen. Dafür müssten die Republikaner alle bisherigen Sitze halten und sechs hinzugewinnen.

Der Sitz in Georgia wurde bisher vom Republikaner Saxby Chambliss gehalten. Soll der Plan der konservativen Partei aufgehen, darf sie das Mandat nicht verlieren. Perdue hatte drei Millionen Dollar (rund 2,3 Millionen Euro) aus seinem eigenen Vermögen für den Wahlkampf aufgebracht und seinen innerparteilichen Rivalen King vor allem als Karrierepolitiker dargestellt, sich selbst hingegen als Außenseiter.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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