Deal mit Terroristen geplant
Brite wollte Rakete in die USA schmuggeln

Die US-Behörden haben nach Informationen aus US-Regierungskreisen einen Briten festgenommen, der eine Boden-Luft-Rakete habe ins Land schmuggeln wollen. Der Mann sei am Diensttagmorgen in Newark (New Jersey) im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit zwischen der US-Bundespolizei FBI sowie britischen und russischen Behörden festgesetzt worden, verlautete aus den Kreisen in Washington.

Reuters NEW YORK. Zudem habe es in diesem Zusammenhang zwei Festnahmen in New York gegeben. Eine Stellungnahme des FBI gab es zunächst nicht.

Der Fernsehsender ABC News berichtete, der jetzt Festgenommene habe versucht, eine russische Rakete ins Land zu bringen, um diese dann an mögliche Terroristen zu verkaufen. Die britische BBC berichtete, bei dem Verdächtigen handele es sich um einen britischen Waffenhändler indischer Abstammung, dem es gelungen sei, eine russische Igla-Rakete in die USA zu schmuggeln. Die Rakete sei als medizinische Ausrüstung getarnt gewesen. Er habe diese an einen moslemischen Extremisten verkaufen wollen. Tatsächlich sei er aber einem Agenten des FBI ins Netz gegangen. Dem Bericht zufolge gibt es ein Tonband, auf dem der Waffenhändler erklärt, er wolle, dass mit der Rakete ein großes Passagierflugzeug abgeschossen werde.

Waffenexperte John Pike sagte, die Igla sei die russische Version der US-Stinger-Rakete, die von der Schulter aus abgeschossen werden kann. Diese Raketen könnten in niedriger Höhe - beim Start oder der Landung - gegen Flugzeuge eingesetzt werden.

Im November 2002 waren zwei Raketen auf ein israelisches Passagierflugzeug abgeschossen worden, das vom Flughafen in Mombasa (Kenia) gestartet war. Die Raketen hatten ihr Ziel verfehlt.

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