Debatte um AfD Özoguz gibt CDU Mitschuld an Rechtsruck im Osten

Die Integrationsbeauftragte wirft dem sächsischen Ministerpräsidenten Tillich (CDU) einen „Kniefall“ vor der Rhetorik der AfD vor. Die CDU-Regierung in Sachsen habe über viele Jahre rechtsradikale Tendenzen verharmlost.
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Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung kritisiert die CDU scharf. Quelle: dpa
Aydan Özoguz

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung kritisiert die CDU scharf.

(Foto: dpa)

BerlinDie Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hat der CDU eine Mitschuld am Rechtsruck im Osten vorgeworfen. Die CDU in Ostdeutschland fördere mit ihrer Politik rechte Einstellungen in der Bevölkerung, sagte die SPD-Vizechefin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Rechtsruck des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) sei genau die falsche Antwort auf die AfD: „Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus bekämpft man nicht mit verbalem Kniefall vor deren Rhetorik“.

Tillich hatte angesichts des schlechten Ergebnisses seiner Partei bei der Bundestagswahl einen Kursschwenk nach rechts sowie eine schärfere Asyl- und Einwanderungspolitik gefordert. Dazu bemerkte Özoguz: „Das passt leider ins Bild der sächsischen CDU: Rechte und rechtsradikale Tendenzen wurden durch die CDU-Regierung über viele Jahre verharmlost und beschwiegen.“

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12 Kommentare zu "Debatte um AfD: Özoguz gibt CDU Mitschuld an Rechtsruck im Osten"

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  • Wieso ist dieser Mensch immer noch im Dienste des Volkes? Integration bedeutet für mich, dass ich Deutschland als Heimat umarme und mich als Deutscher identifiziere, die Deutschen und Ihre Kultur hoch schätze. Dieser Mensch scheint nichts von alldem zu verstehen.

  • Zur Spaltung und zu den Spannungen in der deutschen Gesellschaft hat Frau Özoguz ihren Beitrag geleistet, indem sie behauptete, außer der deutschen Sprache sei eine deutsche Kultur in diesem Land nicht identifizierbar.
    Im Klartext, ee existiere also weder eine deutsche Alltagskultur noch eine deutsche Hochkultur.
    Diese Entsorgung der deutschen Kultur mit einem Federstrich durch Frau Özoguz als Mitglied der Bundesregierung ist der eigentliche Skandal und hat zu entsprechenden Reaktionen geführt, die ihre volle Berechtigung haben.

  • Denn wer von Euch ohne Schuld ist.. Integration ist doch wohl in 1. Linie Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Und meines Wissens hat die Regierung da keine Erfolge vorzuweisen. Und eine erfolgreiche Integration ist doch beste Argument gegen Rechts. Also sollte sich Frau Ö. vielleicht besser mal an die eigene Nase fassen.
    Und.. kaum sind sie in der Opposition, fangen sie an zu schreien. Denn da schreit es sich ja auch so wunderbar. Frei nach dem Motto von Frau N.: "Jetzt kriegen sie auf die Fresse."

  • Daß diese Person nach ihren unheilvollen Aussagen und Ansichten immer noch den Mund aufreißt,
    und, statt sich zu entschuldigen oder zu korrigieren, andere kritisiert, die nicht ihrem links-faschistischen Meinungsbild entsprechen, zeigt ihre geistigen und menschlichen Qualitäten.
    Kein Wunder, daß die SPD bei diesem Personal zum Fremdschämen gewaltig abgeschmiert hat.

  • Das Problem ist nicht der "Kniefall". Das Problem ist, dass er nicht ernstgemeint ist - und dass die Leute das natürlich spüren. Wer in Wahrheit einfach weitermachen will wie bisher und nur eine kleine Karnevalsmaske aufsetzt, der darf freilich nicht hoffen, damit der AfD beizukommen. Es gibt in Europa jemanden, der das kapiert hat. Und der entsprechend agiert. Sein Name: Sebastian Kurz.

  • Die "Dame" sollte sich besser um ihre Aufgabe kümmern, für die sie viel zu hoch bezahlt wird. Die Aufgabe heißt, Migranten zu organisieren und nicht diese frei herumlaufen zu lassen und nicht sich in politischen Wissenschaften zu versuchen. Sie sollte zunächst mal ihre Erfolge in ihrem Amt aufzeigen und nicht der Bundeskanzlerin die Arbeit wegnehmen.

  • Mit ihr kam eine türkischstämmige islamaffine SPD-Politikerin in die Position, Lobbyarbeit für Migrantenorganisationen als Regierungsarbeit zu definieren.

  • Solche Leute wie die Türkin, bringen der AfD Stimmen, diese Partei braucht keine Werbung.

  • Wir im Osten sind schon groß. Wir können schon alleine laufen, zur Schule gehen, zur Arbeit gehen und wenn unsere Zeit abgelaufen ist, schaffen wir auch den Weg zum Friedhof alleine. Wir brauchen keine Frau Özoguz, die uns sagt was wir machen und was was wir nicht machen sollen.

  • Vielleicht sollte sie sich erst mal mit dr deutschen Kultur vertraut machen. Vielleicht würde sie dann erkennen, dass solche Aussagen, wie sie sie macht, der AfD viel mehr nutzen, als wenn Herr Tillich den Realitätsverlust in der CDU endlich erkennt.

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