Demokraten kritisieren Ernennung Roves
Bush gibt Rove noch mehr Macht

Der politische Chefstratege Karl Rove ist am Dienstag zum stellvertretenden Stabschef im Weißen Haus ernannt worden. Damit gibt US-Präsident George W. Bush dem 54-Jährigen noch mehr Macht.

HB WASHINGTON. Rove gilt als der strategische Kopf der erfolgreichen Kampagne für Bush im Präsidentschafts-Wahlkampf vor drei Monaten. Er ist ein enger Freund der Bush-Familie und gilt als wichtigster Ratgeber des Präsidenten. Bush würdigte Rove als Mann, dessen „harte Arbeit und Hingabe von unschätzbarem Wert gewesen sind“.

In seiner neuen Position ist Rove für die Koordinierung der Politik verschiedener Ressorts von der Wirtschaft bis zum Heimatschutz zuständig. Zusätzlich soll er seine Funktion als Spitzenberater für politische Strategien des Weißen Hauses behalten. Im jüngsten Bush-Wahlkampf gelang es ihm vor allem, die republikanische Basis und die religiöse Rechte zu mobilisieren.

Die oppositionellen Demokraten kritisierten die Ernennung Roves, weil er ihrer Ansicht nach zu wenig Sachverstand mitbringt. Die Demokraten sehen in Rove einen Ideologen, der auch vor Verleumdungen zum Erreichen seiner Ziele nicht zurückschrecke. Rove war für alle Bush-Wahlkämpfe für den Gouverneursposten in Texas und das Präsidentenamt in Washington verantwortlich.

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