Demonstration in Kerbela
Drei US-Soldaten im Irak getötet

Bei Anschlägen und Einsätzen im Irak sind drei US-Soldaten und ein Polizist ums Leben gekommen. Zwei US-Soldaten wurden in der Nacht zum Dienstag in Bagdad getötet und zwei verletzt, als ihr Fahrzeug auf einen Sprengsatz fuhr, meldete das US-Militärkommando in Bagdad.

HB BAGDAD. Bei einem anderen Sprenganschlag in Bagdad starb nach Angaben des arabischen Nachrichtensenders El Dschasira ein irakischer Polizeioberst. Zwei weitere Polizisten, die mit ihm im Wagen saßen, seien verletzt worden.

Ein US-Soldat erlag seinen Verletzungen, die er am Montag bei einem Einsatz in der westirakischen Provinz Anbar erlitten hatte. Dies teilte die US-Armee in Falludscha mit. In Anbar liegen die Widerstandshochburgen Falludscha und Ramadi.

Rund 3 000 Anhänger des radikalen Schiiten-Predigers Muktada el Sadr demonstrierten am Dienstag in Kerbela für die Freilassung des von US-Truppen verhafteten örtlichen Bürochefs ihrer Bewegung. Am Vorabend war es in der zweiten wichtigen schiitischen Pilgerstadt, in Nadschaf, zu einem Gefecht zwischen US-Marineinfanteristen und Sadr-Milizen gekommen.

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