Demonstrationen
Polizei formiert sich an Bangkoks Flughäfen

Die Besetzer der beiden Flughäfen der thailändischen Hauptstadt Bangkok haben sich bislang der Aufforderung widersetzt, die Gelände zu räumen. Mit Eisenstangen bewaffnet, warten sie auf die Polizei, die sich in Stellung bringt.

HB BANGKOK. Tausende Regierungsgegner ignorierten den verhängten Ausnahmezustand, durch den ihre Aktion illegal wurde. Stattdessen bauten sie an dem seit Dienstag lahmgelegten internationalen Flughafen Barrikaden aus Gepäckwagen auf, um eine Erstürmung durch die Polizei zu verhindern, berichteten Augenzeugen. Mit Eisenstangen bewaffnete Regierungsgegner wurden zur Bewachung der Eingänge abgestellt.

Die Polizeikräfte sammelten sich unterdessen in der Nähe des Frachtflughafens, berichtete die BBC. Im Fernsehen waren Beamte zu sehen, die Helme und Schutzschilde in Polizeiwagen luden. Unklar ist, ob die Polizei tatsächlich eingreift. Im September hatte sie den in Bangkok verhängten Ausnahmezustand ignoriert und die Demonstranten gewähren lassen. Polizei und Armee haben mehrfach betont, dass sie Blutvergießen verhindern wollen.

Die Anhänger der außerparlamentarischen Opposition PAD wollen die demokratisch gewählte Regierung stürzen, die vor allem von den armen Massen unterstützt wird. Nach allen Umfragen hätten die PAD an der Wahlurne keine Chance: die Regierungspartei würde erneut stärkste Partei. Die PAD will deshalb das Regierungssystem ändern und die Abgeordneten im Parlament größtenteils ernennen lassen.

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