Demonstrationen
Protest in Syrien erfasst Damaskus

In mehreren arabischen Ländern haben Oppositionsgruppen nach dem Freitagsgebet politische Veränderungen gefordert. In Syrien kam es erstmals auch in der Hauptstadt zu Protesten.
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DamaskusErstmals seit Beginn der Proteste in Syrien vor einem Monat sind Demonstranten auch in der Hauptstadt Damaskus zu Tausenden auf die Straßen gegangen. Die Sicherheitskräfte versuchten mit dem Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken, die nach den Freitagsgebeten aus den Vororten kommenden Regierungsgegner am Erreichen des Stadtzentrums zu hindern.

Ein Augenzeuge sagte, die Geheimpolizei sei in Bussen vorgefahren und habe in den Gassen Jagd auf Demonstranten gemacht. „Ihr Zuhälter, ihr Spione. Ihr wollt Freiheit? Wir werden euch Freiheit geben“, hätten die Polizisten gerufen.

„Das Volk will das Regime stürzen“, skandierten die Demonstranten nach Angaben eines weiteren Augenzeugen in Sprechchören. Sie rissen Poster von den Wänden, auf denen Präsident Baschar al-Assad abgebildet war. Auch aus zahlreichen anderen syrischen Städten wurden Proteste gemeldet, darunter Latakia, Banias und Deraa, wo genau vor vier Wochen inspiriert von den erfolgreichen Revolten in Tunesien und Ägypten die ersten Freiheitsdemonstrationen in dem Land ausbrachen.

Assad, dessen Familie seit Jahrzehnten die Macht fest in den Händen hält, reagierte bislang auf die Protestwelle mit einer Mischung aus vagen Reformversprechen und hartem Durchgreifen der Sicherheitskräfte. Zahlreiche Menschen wurden getötet, Hunderte festgenommen. Am Donnerstag versuchte Assad, seine Gegner mit einer Regierungsumbildung zu besänftigen sowie der Ankündigung, zumindest einige Gefangene freizulassen.

Auch im Jemen demonstrierten in mehreren Orten wieder Hunderttausende nach den Freitagsgebeten gegen Präsident Ali Abdullah Saleh. Stammesmitglieder griffen nach offiziellen Angaben im Namen der Opposition das wichtigste Elektrizitätswerk des Landes an und sorgten so für Stromausfälle in vielen Städten, darunter auch in der Hauptstadt Sanaa.

„Es ist nur eine Frage von Tagen, bis es mit diesem Regime zu Ende ist“, rief der Prediger Abubakr Obaid Gläubigen nahe der Universität in Sanaa zu. „Diese Revolution kann nicht besiegt werden“.

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  • "Maenner und Frauen gingen gemeinsam auf die Strasse" .... OH WEIA ! Was fuer Beleidigung der islamischen Sitten ! Die Frauen sollen doch schoen brav von ihren Maennern bewacht im Haus hocken.

    Das ist der Islam den die Irre Schawan oder wie sie gleich heisst, so bewundert ! Hoffentlich bald auch in Deutschland eingefuehrt !

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